Everyone wants it…

Lets find together for our children a road to worldwide peace?

Sehr geehrter Leser,

Das Buch ist größtenteils autobiografisch, hier und da habe ich auf Basis meiner Lebenserfahrung meine Weltanschauung eingefügt.
Wir sind hier auf Erden mit mehr als 7 Milliarden gleichwertigen Menschen zusammen; jeder möchte seine oder ihre Bedürfnisse auf natürliche Art ausleben. Jeder Mensch hat von Geburt an das natürliche Bedürfnis, das Leben zu genießen, statt Kriege zu führen und gemeinsam auf andere Art und Weise Elend zu schaffen.

Es muss doch möglich sein, auf natürliche Weise miteinander den Weltfrieden zu schaffen. Natürlich habe ich auch nicht die Weisheit gepachtet, aber ich habe in meinem Buch versucht, ein paar Vorschläge in diese Richtung zu machen.

Das Kleine Buch kostet 5 Euro. Die Kapitel 1 bis 5 können Sie kostenlos lesen. Sollte es Ihnen danach Wert sein, das komplette Buch zu lesen, dann klicken Sie hier.
Ich beabsichtige nämlich, das Buch in möglichst vielen Sprachen herauszubringen. Als Opa Chris habe ich das Buch bereits aus dem Niederländischen ins Deutsche, Englische, Spanische, Chinesische und Russische übersetzen lassen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen,
Herzlichen Gruß,
Chris Visser Sr.

Gerne erwarte ich Ihre eventuelle Reaktion über opaeuropa@icloud.com

Vorwort

Wer ist der Mann hinter dem Buch?

Gerne möchte ich mich Ihnen vorstellen: Mein Name ist Chris Visser, 1943 geboren in Delft in den Niederlanden. Ich bin also 73 Jahre alt und genieße das Leben. Rückblickend auf mein Leben möchte ich kurz meine Geschichte vom Fallen und Aufstehen in den vergangenen siebzig Jahren erzählen, und was ich daraus gelernt, vor allem jedoch verstanden habe. Vielleicht können Sie während Ihres Lebens auf unserem paradiesischen Planeten auch etwas von dem gebrauchen, was ich in meinem Leben verstanden habe.

Ich bin in einer furchtbaren Zeit geboren: dem Zweiten Weltkrieg. Ich besuchte die Grundschule, aber dort wurde ich nicht verstanden, weil Dyslexie zur damaligen Zeit noch unbekannt war. Meinen Eltern wurde empfohlen, mich zur ‘langsamen Lernschule’ zu schicken, zu der auch geistig behinderte Kinder gingen. Meine Eltern weigerten sich. In der Schule wurde ich gemobbt, auch von einer Lehrperson. Schließlich, nach einer Auseinandersetzung zwischen meinem Vater und dieser Lehrperson, bekam ich Nachhilfeunterricht und das hat geholfen.

Als ich vierzehn Jahre war, habe ich angefangen, zusammen mit meinem Vater auf dem Markt frische Sirupwaffeln zu backen. Zwanzig Jahre später hatte ich eine Sirupwaffelfabrik mit fünfzig Mitarbeitern und war in Bezug auf Qualität Marktführer in der Kuchenindustrie. Ich habe insgesamt 1.500.000.000 Sirupwaffeln gebacken. Aneinander gelegt reicht das für drei Mal um die ganze Welt. Damit habe ich die Sirupwaffeln von einem regionalen Produkt aus Gouda zum niederländischen Plätzchen Nummer 1 im Supermarkt gemacht.

Das zu erreichen, fand ich nicht schwierig. Ich folgte meinem Gefühl, war goldehrlich, übernahm meine volle Verantwortung, produzierte Spitzenqualität, hielt ein, was ich versprach und hatte bedingungsloses Vertrauen in die Zukunft. Jedes Problem löste ich ganz einfach. Ich war mir nicht bewusst, wie ich es tat, ich tat es einfach. Um Spitzenqualität zu erreichen, stand die Atmosphäre innerhalb meines Betriebs für mich an erster Stelle!

Als ich 40 wurde, war ich mit den Nerven am Ende. Mein Gedächtnis arbeitete schlecht, ich wusste mir keinen Rat mehr, hatte große Angst vor der Zukunft und verstand das alles nicht. Ein Jahr lang war ich zu Hause. Ab dem ersten Tag habe ich mit dem Laufen angefangen, bis hin zum Marathon in Berlin. Schließlich kehrte ich zurück in meinen Betrieb. Bis 1991, da war ich erst wirklich seelisch erschöpft. Ich war gelähmt vor Angst und wollte deshalb nicht mehr leben. Ich war totunglücklich und wusste nicht warum. Weil ich als Vater ein Vorbild für meine fünf Kinder bin, habe ich meinem Leben kein Ende gesetzt.

1991 bin ich einem Mann begegnet, der sich selbst Therapeut und Krisenmanager nannte. Da ich nicht mehr weiter wusste, habe ich ihn zum satzungsgemäßen Direktor ernannt. Später stellte sich heraus, dass er ein Betrüger war. Elf Monate vorher war mein Betrieb noch sieben Million Euro wert. Trotzdem zog die Bank meinen Kontokredit in Höhe von 250.000 Euro ein und musste ich meinen Betrieb für einen Apfel und ein Ei verkaufen.

Vor zehn Jahren geschah in meiner Familie ein Familiendrama. Mein Schwiegersohn tötete meine Frau auf eine abscheuliche Art und sprang selbst mit seinen beiden kleinen, vier und sechs Jahren alten Söhnen vor dem Zug. Unvorstellbar grausam!

Danach geschah wieder etwas Undenkbares. In dem Moment, wo ich die Vergangenheit akzeptierte, habe ich das Leben verstanden. Und das Leben ist so einfach.

Meinen Betrieb baute ich unbewusst auf drei Arten auf. Ich tat es mit Liebe zu mir selbst (ich war eigensinnig), übernahm die ganze Verantwortung (gab niemandem die Schuld von dem, was nicht gut lief in meinem Leben) und hatte ein bedingungsloses Vertrauen in die Zukunft. Ich spürte unbewusst, dass meine kreative Kraft größer als das größte Problem war.

Der Betrüger, der meinen Betrieb zugrunde richtete, liebte sich selbst nicht, übernahm keine Verantwortung für sich selbst und hatte kein Vertrauen in die Zukunft. Er war ängstlich, unsicher und sehr aggressiv. Es ist für mich eine Tatsache: Angst verursacht Aggression! Das hat er nicht verstanden. Er wusste nichts von seiner unberechtigten Angst. Und für etwas, das du nicht weißt, kannst du keine Verantwortung übernehmen!

Mein Schwiegersohn hatte durch seine Erziehung keinen Raum bekommen, sich selbst zu lieben. Er war verwöhnt. Er hatte nicht gelernt, Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Er wusste nicht, was Vertrauen in die Zukunft bedeutet. Er war gelähmt vor Angst, totunglücklich. Er hatte die Liebe zu sich selbst verloren. Hätte er sich selbst aufrichtig geliebt, hätte er diese Tat nie begehen können!

Mein Fazit aus dem, was in meinem Leben geschehen ist, heißt, dass alles, was ich mit Liebe zu mir selbst, auf eigene Verantwortung und mit Vertrauen auf einen guten Ausgang gemacht habe, von selbst gut lief. Alles, was ich dagegen mit durch Angst verursachten Zweifeln tat, ging dramatisch falsch aus. Kreativität mit Liebe zu sich selbst schafft ein völlig anderes Lebensergebnis als Kreativität mit Angst. Mit Kreativität meine ich: kreativ im Ausdenken von Lösungen. Mit Angst Lösungen zu schaffen, ergibt ganz andere Lösungen, als wenn Sie es mit Liebe, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zu sich selbst und andere tun. Natürliche Lösungen sind so, wie die Natur sie schafft. Die Natur kennt keine Unehrlichkeit, Verurteilung oder die Angst, etwas zu verpassen oder nicht überleben zu können. Das nenne ich kreativ sein mit natürlicher Liebe. Wenn man so um sich schaut, kann man wohl sagen, dass die Natur einen wunderschönen Planeten Erde geschaffen hat!

Wir, meine Kinder und ich, haben das, was in unserem Leben geschehen ist, akzeptiert. Dadurch, dass wir das Leben verstehen statt es zu verurteilen oder als gut oder falsch zu beurteilen, sind wir jetzt aufrichtig glücklich. Wir genießen unser Leben uneingeschränkt.

Gruß und Kuss, Opa Chris

Kapitel 1

Geburt eines Vaters mit vielen Söhnen

Oranje Plantage 15 in Delft. Es ist der 5. Februar 1943, kurz nach Mitternacht. Ängstliche Deutsche und NSB-Landesverräter (NSB = National Sozialistische Bewegung) denken, dass sie Herr der Niederlande sind. Ihr Leben wird von Angst beherrscht. Dessen sind sie sich jedoch, zusammen mit der von Adolf Hitler bange gemachten Sippschaft, nicht bewusst; sie fühlen sich die überlegenen Helden der Macht.

Es ist mitten in der Nacht. Alles ist verdunkelt und niemand darf nach der Sperrstunde mehr das Haus verlassen. Ein Mann schleicht behutsam tastend an der Häuserfront an der Oranje Plantage entlang. Es ist stockfinster, der Mond ist unsichtbar hinter den Wolken verschwunden. Irgendwo aus der Ferne erklingt das Dröhnen von alliierten Flugzeugen, die versuchen werden, Nazi-Deutschland platt zu bombardieren.

Der schleichende Mann im Dunkeln achtet nicht auf diese nächtlichen Geräusche. Er hat es eilig. Zum Glück ist es nicht weit, nur einige hundert Meter. Er kennt den Weg im Schlaf, denn direkt um die Ecke in der Harmen Kocklaan, wurde er geboren. Er ist auf dem Weg zum Doktor Morreshard, seinem Hausarzt. Seine Frau hat ihn geschickt.
Sie sagte: ‘Chris, es ist soweit. Sie kommt, hol schon mal den Arzt’.
Unterwegs denkt er: ‘Ein Glück, dass kein Schnee liegt, denn die Fahndungsintelligenz der Rotmoffen (Rotmof / Mof = niederländisches Schimpfwort für die Deutschen im Kriegszeit) setzt sich immer durch, wenn es geschneit hat.’

Der Mann schleicht vorsichtig weiter, bis er die Nummer 40 erreicht hat. Er tastet die Haustür ab und findet in Augenhöhe an der rechten Seite das weiße Schild mit Dr. Morreshard, Hausarzt. Er klopft vorsichtig an das Schlafzimmerfenster neben der Haustür und horcht. Er versucht es noch einmal, nun etwas lauter.
‘Herrgott nochmal’, murmelt der werdende Vater, ‘Ich kann ihn von hier aus schnarchen hören, aber er hat keine Lust, wach zu werden.’

Also noch mal wieder klopfen, jetzt aber deutlich lauter. Immer noch nichts. Es wird nicht lange dauern und die Nachbarn werden wach. ‘Doktor, wenn du nicht wach wirst, schlage ich die Fenster ein. Gré muss entbinden, jetzt ist keine Zeit mehr zum Schnarchen.’ Der Mann sucht den Stein, wo er zufällig gegengetreten hat. ‘Da ist er, wir werden den Herrn Doktor wach rammeln. Jetzt geht’s los.’ Gerade rechtzeitig wird in dem Moment die Haustür knarrend geöffnet. Doktor Morreshard, in Unterhose, bittet ihn, hereinzutreten. ‘Ich bin gleich fertig, nur kurz anziehen.’ Kurz darauf schleichen sie zusammen, ohne etwas zu sagen, zum kleinen Häuschen mit der Nummer 15.

Im Obergeschoss hat die werdende Mutter inzwischen einige Kerzen angezündet. Sie denkt: ‘So, das reicht, der Doktor muss ja nicht alles sehen.’ Liebe werdende, unwissende Mutter. Durch das, was ihr in ihrer Erziehung mit den besten Absichten beigebracht worden ist, wurde sie unwissend gehalten über das, was ihr vom Ursprung her natürliches Leben beinhaltet.

Unten hört man Gepolter, die Männer kommen nach oben. Der werdende Vater sagt nervös: ‘Zum Glück sind wir rechtzeitig.’ Doktor Morreshard zieht schweigend seinen Mantel aus und krempelt seine Ärmel hoch. Danach legt er sich auf seinen linken Ellenbogen schräg neben die werdende Mutter aufs Bett und sagt: ‘Ich an deiner Stelle würde meine Unterhose ausziehen.’
‘Muss das wirklich sein?’ fragt sie.
‘Ja natürlich’ lacht der werdende Vater, ‘du denkst doch nicht, dass der Doktor dich durch dein Hosenbein entbinden kann!’.
Die Männer lachen leise. Sie ist so lieb.
‘So Vater, so ist es wohl genug, mach du mal warmes Wasser, dann kann ich meine Hände erst noch kurz waschen. Und du musst auch eine kleine Wanne mit warmem Wasser für das Kleine auffüllen. Du hast noch wohl etwas Zeit.’
Der werdende Vater geht mit einer Kerze in der Hand nach unten, wo in der Küche ein Herd steht, in dem er das Feuer mit Holz und Torfblöcken anfacht, um warmes Wasser zu bekommen.

Eine Stunde später ist das Schlafzimmer mit Babygeschrei gefüllt.
Vater Chris sagt: ‘Jesses, was hat er einen großen Sack! ’
Der Arzt antwortet: ‘Das wird ein Vater vieler Söhne.’
Nicht wissend, dass er dreißig Jahre später Recht bekommen wird. Das Baby wird Vater von vier Söhnen und einer schönen Tochter.

Mutter Gré ist enttäuscht; sie war fest davon überzeugt gewesen, dass er ein Mädchen sein würde. Sie fühlt sich elendig und weiß nicht, warum. Jahre später, kurz bevor sie im Alter von 76 Jahren stirbt, entdeckt sie zusammen mit ihrem Sohn die tragische Wahrheit, die für beide die Ursache eines enormen innerlichen Konflikts in ihrem Leben gewesen ist.

Ohne dass Mutter Gré sich dessen jemals richtig bewusst gewesen ist, wurde sie im Alter von neun Jahren von einem Presbyter der Christlichen Kirche vergewaltigt. Sie hat nie verstanden, dass damals ein männliches Geschlechtsteil in ihren Körper eingedrungen ist! Sie wusste nicht einmal, was Sex war. Als kleines Mädchen christlich erzogen, war sie sich dieser schrecklichen Erfahrung bis kurz vor ihrem Tod nie bewusst. Im Gegenteil: Nach diesem grausamen Ereignis wurde ihr sogar von ihren Eltern und Geschwistern gesagt: „Du sollst den Mund halten, denn sonst bekommst du die Schuld!“ Das hat sie damals nicht verstanden. Sie wusste von nichts, das arme Kind!
In dieser Zeit bekam immer eine Frau die Schuld, wenn ein Mann sich an einer Frau oder sogar an einem kleinen Mädchen vergriff.
Mutter Gré war damals die Jüngste einer großen Familie. Vor lauter Scham den anderen Leuten gegenüber wurde dieses große Geheimnis hinter verschlossener Tür gehalten.

Aufklärung über das Geschlechtsleben war anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts ein großes Tabu. Als Mädchen wusste Mutter Gré nichts von Sexualität. Der Klapperstorch brachte ein Baby und pikste der Mutter ins Bein, sodass sie eine gute Woche das Bett hüten musste. Diese Art von traditioneller, religiöser Erziehungsmethode kommt leider auch heute noch in großen Teilen der Welt vor. (Siehe: ʿMijn jeugd hield op in Rotterdam.ʾ von Diaryatou Bah.)

Das Baby aus dem Jahre 1943 ist jetzt siebzig Jahre alt – Opa Chris. Er hat fünf Kinder und fünfzehn Enkelkinder. Er hat viel erlebt in seinem Leben und hat dadurch eine andere Einsicht in Bezug auf das Leben bekommen wie die meisten Menschen um ihn herum. Diese Einsicht möchte er gerne mit jedem teilen, der es hören möchte. Ohne zu sagen, wie ein Mensch zu leben hat. Das ist für ihn die Freiheit eines jeden Menschen.

Kapitel 2

Es kommt, wie es kommen muss und es wird immer gut

Der kleine Chris wächst und gedeiht. Er hängt schon mehr als ein halbes Jahr an der Brust seiner Mutter. Mutter Gré hat kaum Brüste, aber Milch satt. Sie ist nur noch Haut und Knochen und wiegt weniger als 40 kg. Der kleine Chris hat schon einige Zähnchen und wenn die Milch nicht schnell genug kommt, beißt er in ihre Brustwarzen. Manchmal läuft das Blut über seine Lippen. Bevor er an die Brust seiner Mutter gelegt wird, schreit er die ganze Oranje Plantage zusammen. In dem Moment, wo er angelegt wird, wird es still, aber wenn die Milch nicht schnell genug läuft, benutzt er seine Zähne. Danach, wenn die Milch richtig läuft, lässt er kurz die Brustwarze los und lächelt so lieb, dass man ihn fressen könnte. Vater Chris ist bei diesem immer wiederkehrenden Ritual mittlerweile so weit, dass er ihm am liebsten eine Tracht Prügel verpassen würde. Er sagt zu Mutter Gré: ‘Verflixt noch mal, wo holst du bloß den Mumm her, ihm jedes Mal wieder die Brust zu geben. Ich würde es dem Scheißkerl schon zeigen.’

In den ersten Monaten nach der Geburt des kleinen Chris fällt es ihr schwer, ihn zu lieben. Sie hätte so gerne ein Mädchen gehabt. Sie kann es nur schwer akzeptieren, dass das nicht so ist. Eines Abends kommt Vater Chris heim von der Arbeit. Er ist selbständiger Sattler, zusammen mit seinem Vater, der ebenfalls Chris heißt. Er erschreckt sich zu Tode. Was liegt dort in der Wiege? Sein Sohn als Mädchen verkleidet. Das Maß ist voll, nun reicht es. Er erhebt die Stimme und sagt: ‘Wenn du jetzt nicht anfängst, ihn zu lieben, ihn zu akzeptieren wie er ist, schenke ich ihn den Nachbarn ein paar Häuser weiter. Die möchten liebend gern ein Kind haben und können keins bekommen. Bist du nun total bescheuert, so was Blödes zu tun? Ich bin mir sicher, dass sie ihn gerne haben wollen und ich darf ihn sicherlich so oft besuchen wie ich will. Leider muss ich zur Arbeit, um mein Fressen zu verdienen, deshalb kann ich nicht für ihn sorgen. Aber wenn du dich weigerst, ihn zu lieben und für ihn zu sorgen, werde ich Maßnahmen ergreifen.’ Nach einer Nacht weinen und reden verspricht Mutter Gré, dass sie versuchen wird, die Tatsache, dass Chris ein kleiner Junge ist, zu akzeptieren. Sie kann es selbst auch nicht verstehen. Es ist doch total verrückt, dass man sein eigenes Kind nicht liebt.

‘Nun komm endlich ins Bett! Die Flugzeuge über unserem Kopf fliegen alle nach Deutschland. Die haben hier nichts zu suchen. Es sind unsere Befreier. Nur noch kurz und alle Deutschen gehen zum Teufel. Komm jetzt! ’Mutter Gré tigert mit dem kleinen Chris über die Schulter gelegt, im Schlafzimmer und auf dem Dachboden, der an das Schlafzimmer grenzt, in dem die Wiege des kleinen Chris steht, hin und her. Jedes Mal, wenn sie die Flugzeuge hoch am Himmel brummen hört, packt sie den kleinen Chris aus seiner Wiege und fängt an, nervös auf und ab zu gehen. ‘Um Himmels willen, warum tigerst du ständig mit dem Kleinen hin und her? Nachts sollst du schlafen und mich nicht wach halten, denn sonst bin ich morgen todmüde bei der Arbeit.’ ‘Ja, aber die Deutschen am Flugplatz Ypenburg schießen die ganze Zeit auf die Flugzeuge und wenn schon ein Flugzeug abstürzt, dann möchte ich zusammen mit meinem Kind sterben. Ich mag nicht daran denken, dass er vielleicht alleine zurückbleibt.’
‘Was sagst du jetzt? Wie kommst du darauf, so zu denken. Was bist du doch für ein habgieriger Egoist! Du bist verrückt! Wenn wir nicht mehr da sein sollten, hat er einen ganzen Haufen Onkel und Tanten, die ihm selbstverständlich groß ziehen werden. Es kommt immer eine Lösung und letztendlich immer eine gute. Abgesehen davon schießen die Moffen sowieso umsonst. Diese Arschlöcher, diese Blödmänner. Die Alliierten fliegen viel zu hoch, als dass sie getroffen werden könnten. Jetzt geh einfach schlafen und hör auf mit dem Blödsinn.’ Sie nörgelt noch kurz herum und legt dann den kleinen Chris in seine Wiege und geht wieder ins Bett. Gute Nacht, schlaf gut. Mutter Gré liegt immer noch wach. Vater Chris schnarcht schon wieder furchtbar laut.

***

Eines Abends kommt Hannes herein. Hannes ist der Schwager von Vater Chris. Er ist verheiratet mit einer seiner drei älteren Schwestern, Marie. Hannes ist viel älter als Vater Chris. Vater Chris war noch klein, als Hannes zur Familie kam und er mag ihn sehr gern. Hannes ist ein großer starker Kerl mit Armen wie Baumstämme und einer gutmütigen, schweren Stimme. Er kommt aus einer Familie mit 26 Kindern. Als er noch zu Hause wohnte und alle zusammen zum Essen um den Tisch saßen, hatte niemand einen eigenen Teller. Jeder hatte seine eigene Gabel und seinen eigenen Löffel. Gemeinsam wurde aus großen Schüsseln, gefüllt mit Kartoffeln, Gemüse und einer kleinen Schüssel mit Soße in der Mitte, gegessen. Das gemütliche, gemeinsame Essen verlief nicht immer gleich friedlich. Jeder musste kämpfen für seine Essensration. Hannes ist ein Kerl, der mit viel Humor, unkompliziert und aufrichtig aufgewachsen ist.
‘Guten Abend Chris, was habe ich gehört, musst du auch in Deutschland für die Moffen arbeiten? Wann musst du weg?’ ‘Verdammt nochmal Hannes, halte doch deine Schnauze. Gré weiß noch von nichts.’ Aber es ist schon zu spät. Gré schreit: ‘Das ist doch nicht wahr, oder?’ Sie wird kreidebleich und fällt in Ohnmacht. Ende der Brusternährung, es fließt keine Milch mehr. Der kleine Chris muss lernen, Brei zu essen.

‘Ja, wie soll das denn gehen, wenn du in Deutschland bist?’ Mutter Gré ist wieder zu sich gekommen und von beiden Männern auf einen Stuhl gesetzt. Vater Chris sagt: ‘Entspann dich und hab Vertrauen. Es ist noch längst nicht so weit. Vorläufig bin ich noch hier bei dir. Vielleicht tauche ich unter, wir finden schon eine Lösung, aber bleib auf jeden Fall ruhig. Panik können wir nicht gebrauchen, darauf wartet niemand. Es wird immer anders als man im Voraus denkt. Lebe so wie ich: es kommt, wie es kommen muss und es wird immer gut.’

Das hat mein Vater mir hunderte Male gesagt. Allerdings hörte ich ihm damals noch nicht richtig zu und verstand ihn auch nicht gut genug. Hätte ich es richtig verstanden, dann wäre mein Leben viel einfacher und positiver verlaufen als es jetzt gewesen ist. Meine Mutter konnte ihn zu diesem Moment leider auch nicht verstehen. Sie hat sich ihr ganzes Leben über Dinge aufgeregt, die geschehen könnten, jedoch nie so passiert sind, wie sie gedacht hatte. Es war immer anders. Im Nachhinein war das künftige Problem meistens halb so schlimm und wurde immer einfach gelöst.

Einige Wochen später sagte Chris zu seiner Frau: ‘Ich geh nicht nach Deutschland. Unser Nachbar Willem Brouwer soll auch nach Deutschland. Er will das auch nicht. Wir sehen wohl, wie es wird. Die Moffen können mir den Buckel runterrutschen. Tagsüber gehen wir einfach arbeiten und abends, wenn Razzien durchgeführt werden, schlafen wir bei Willem im Schrebergarten.’

An dem Tag, an dem sie sich hätten melden müssen, gehen beide Männer, nachdem es dunkel geworden ist, zum Schrebergarten. Es ist Herbst und die Temperatur liegt nachts schon um den Gefrierpunkt, also verdammt kalt. Nach einigen Tagen lassen sie sich etwas gegen die Eiseskälte einfallen. Sie haben einen kleinen Kanonenofen aufgegabelt. Mangels Kohlen und Torf heizen sie mit Heckenholz. Eine Stunde, nachdem sie das Feuer im Ofen geschürt haben, wird an die Tür des Schuppens geklopft und ruft eine Stimme leise in Delfter Platt ‘Hallo, gut Volk.’ Willem und Vater Chris erstarren und schnappen nach Luft. Das Herz schlägt ihnen bis zum Hals. Eine Sekunde später realisieren sie sich, dass es keine Moffen sind und beruhigen sie sich. Nachdem sie den Man hereingelassen haben, sagt dieser: ‘Ihr müsst aufhören Feuer zu machen, denn der ganze Schrebergarten ist voller Rauch. Ich habe mich auch irgendwo hier versteckt und Ihr könnt Gift darauf nehmen, dass dieRotmoffen innerhalb kürzester Zeit hier anfangen zu suchen. Hört bitte auf zu feuern, sonst ziehe ich auch gleich die Arschkarte durch euer Heizen.’
Nach etwa zehn Tagen reicht es den Männern. Sie schlafen wieder schön warm zu Hause bei ihrer Frau im Bett. Vater Chris denkt: ‘Es kommt, wie es kommen muss und es wird immer gut’.

***

Es ist Sonntagnachmittag, der kleine Chris sitzt in einem Kinderstuhl auf dem Topf. Mutter Gré meint, dass er Weltmeister der Sauberkeitserziehung werden soll. Vater Chris lümmelt sich in einem Liberti-Sessel, dem bequemsten Sessel zum Herumlümmeln, den man je erfunden hat. Die Türklingel geht, Vater Chris und Mutter Gré erschrecken sich. Wer steht vor der Tür? Vorsichtig geht Mutter Gré durch die Wohnzimmertür in den Flur, um nachzusehen, wer vor der Tür steht. Moffen!
Mutter Gré gerät in Panik. Vater Chris sagt: ‘Ruhig bleiben. Denk einfach mal, dass es gut ausgeht.’ Der kleine Chris spürt die Spannung und fängt an zu plärren. Vater Chris sagt: ‘Ich krieche hinter die Treppe.’ Er öffnet behutsam die Tür zum Gang etwas weiter und schleicht durch den Flur links die Treppe hoch. Die Türklingel ertönt wieder! Vater Chris kriecht bis ans obere Treppenende, löst dort drei Treppenstangen, rollt den Treppenläufer von oben nach unten, nimmt ein Brett weg und zwängt sich selbst vorsichtig in das Loch hinein. Er landet zwischen dem Boden des oberen Stockwerks und einer tiefer gehängten Decke, unter der sich einst ein Alkoven befand.
Die Türklingel ertönt wieder und jetzt wird auch lautstark an die Tür geballert. ‘Grüne Polizei, aufmachen!’ Mutter Gré ist hinter ihrem Mann die Treppe hochgegangen. In diesem Moment hat sie keine Zeit, Angst zu haben. Sie bringt behutsam das Brett und den Treppenläufer wieder in Ordnung. Gut, dass sie dieses vor ein paar Wochen zusammen mit Vater Chris einige Male geübt hat. Deshalb geht es ruckzuck.
Danach öffnet sie die Tür. Die drei Soldaten schieben sie beiseite und gehen direkt ins Zimmer, wo der kleine Chris in einem niedrig gestellten Kinderstuhl auf dem Pott vor sich hin stinkt.
Er schreit laut! Papa da, Papa da! Er hat gesehen, dass sein Vater ängstlich die Treppe hochgegangen ist. Einer der Deutschen kniet sich zu ihm.
Die anderen beiden Deutschen rennen durch die Küche zu dem kleinen Hof. Sehen sich um. Gehen in den kleinen Schuppen hinein. Finden eine weitere Tür, die zu einem relativ großen Garten mit einem für unbewohnbar erklärten Haus führt. Die ganze Fassade dieses Hauses ist abgerissen. Die Überreste dienen als Lagerraum für alles Mögliche, unter anderem einen großen Stapel Reisigbesen, um Pferdemist wegzufegen. Sie suchen weiter in dem ganzen Rummel. Kurz danach sehen sie den Zaun zu den Nachbarn neben Nummer 15. Sie brummeln sich zu ‘Der Vogel ist geflogen’, und gehen durch den Schuppen wieder zurück zum Häuschen.
Vater Chris liegt mit angezogenen Beinen und klopfendem Herzen zwischen den Brettern der Stockwerke. Sein Herz klopft so laut, dass er das Gefühl hat, dass sein Herzklopfen noch drei Häuser weiter zu hören ist. Dann hört er unter sich die Stimme des Deutschen mit seinem kleinen Jungen reden.
Während der Zeit, als die anderen beiden Deutschen alles untersucht haben, hat der dritte Deutsche dem Kleinen gut zugehört und ihn in seinem preußischen Deutsch beruhigt. Der kleine Chris lacht und quietscht laut über den Deutschen. Seine Kollegen kommen wieder rein und fragen ihn: ‘Bist du oben gewesen und hast du noch etwas gefunden?’
Seine Antwort: ‘Nein, ich habe leider nichts gefunden.’ Der Anführer des Dreigespanns geht als erster wieder aus der Tür heraus und schreit noch mal in bissigem Ton zu der inzwischen leichenblassen Frau: ‘Wir kommen noch zurück!’ Der Deutsche, der sich zum Chris hingehockt hatte, geht als letzter durch die Tür. Er dreht seinen Kopf kurz um und zwinkert Mutter Gré, die kurz davor ist, in Ohnmacht zu fallen, noch einmal zu. Sie denkt: ‘Es gibt doch auch noch liebe Deutsche.’ Dann fällt die Haustür zu.

Kapitel 3

Arbeiten für die Deutschen

Vater Chris ist am Arbeiten in seiner Sattlerei am Beestenmarkt 32, zusammen mit noch zwei Mitarbeitern, Piet Bezemer und Cas Poot. Sein Vater, Opa Visser, ist für ein Mittagsschläfchen nach Hause gegangen. Opa Visser raucht eine Pfeife. An sich nichts Besonderes, allerdings raucht Opa Visser immer eine Gouda-Pfeife. Seine Pfeife wird nie kalt, außer wenn er schläft. Deshalb hat er immer zwei Pfeifen, die er im Tabakgeschäft von Velzen gegenüber an der anderen Seite des Beestenmarkt kauft. Gouda-Pfeifen sind aus Stein und äußerst zerbrechlich. Wenn man diese Art von Pfeife einige Male auf spezielle Art geraucht hat, nicht zu schnell und nicht zu langsam, erscheint ein farbiger Kopf auf der Pfeife. Das nennt man eine sogenannte Durchraucher-Pfeife. Deshalb raucht Opa sehr vorsichtig. Es ist Opas Stolz und sein tägliches Hobby.
Vater Chris ist an einem großen Arbeitstisch beschäftigt, auf dem allerhand Werkzeug und Teile liegen, die man in einer Sattlerei erwarten kann. Dazwischen liegt zufällig auch die kleine Pfeife aus Stein von Opa. Patsch! Vater Chris schmeißt seinen Holzhammer zurück auf den Tisch. Tschüss Pfeife. ‘Auweia! Der Alte wird wieder wütend auf mich sein’, brummt er. Piet und Cas, die sofort verstehen, was Vater Chris meint, fangen schallend an zu lachen. ‘Ha, ha, ha,’ sagt Piet, ‘ich lach mich kaputt. Ich habe jetzt schon Mitleid mit dir, wenn dein Vater gleich von seinem Mittagsschläfchen zurückkommt. Hi, hi, hi.’
In diesem Moment betritt ein großer Mann in einem schwarzen Ledermantel und schwarzen, mit Eisen beschlagenen Lederstiefeln und einem Koffer die Sattlerei. Die drei Männer erschrecken. Von dieser Art von Männern laufen neuerdings zu viele herum. Stereotype Landesverräter. ‘Na, Ihr habt ja wohl richtig Spaß zusammen.’
‘Ja, das kann man wohl sagen.’ Vater Chris erklärt, was passiert ist. Der Mann lächelt.
Vater Chris fragt ‘Was kann ich für Sie tun?’
Der Mann sagt ‘Ganz einfach, ich brauche 500 Ochsengeschirre.’
‘Fünfhundert Ochsengeschirre? Jesses, darauf bin ich nicht eingerichtet.’ ‘Weshalb nicht, dies ist doch eine Sattlerei, oder?’
‘Ja’, sagt Vater Chris und denkt kurz nach, ‘es gibt jedoch ein paar Probleme’. ‘Was für Probleme?’.
‘Na, erstens habe ich nicht genug Leder. Die Zahl der mir zugewiesenen Lederhäute ist viel zu gering.’
‘Das ist kein Problem, die kann ich besorgen.’
‘Und zweitens, ich hatte fünf Mitarbeiter hier beschäftigt. Drei davon hat man nach Deutschland geschickt.’
Der Mann denkt nach und sagt: ‘Noch weitere Probleme?’
‘Ja, ich soll auch nach Deutschland, um dort irgendwo zu arbeiten, eigentlich hätte ich schon weg sein müssen.’
‘Kein Problem, ich regle das für dich. Ich besorge dir eine grüne Karte, dann brauchst du nicht mehr weg. Sonst noch Probleme?’
‘Ja, ich habe nicht genug Geld, um alle Materialien einzukaufen.’
‘Auch kein Problem.’
Der Mann öffnet seinen Koffer, der voller Geld ist, und holt einige Stapel Geldscheine heraus. Dabei sagt er ‘Reicht das? Wenn das nicht genug ist, dann brauchst du es nur zu sagen. Geld spielt keine Rolle. Ich komme in einem Monat wieder, um schon mal 150 Geschirre abzuholen.’
Vater Chris sagt: ‘Das ist wohl sehr viel, aber ich werde mein Bestes geben.’
Er weiß jetzt schon, dass es eine unmögliche Aufgabe ist, aber das sagt er nicht. Nachdem der Mann gegangen ist, sagt Piet: ‘Der sieht ja aus wie Ollie B. Bommel (Ollie B. Bommel / Tom Poes = Zwei bekannte niederländische Comicfiguren.) Allerdings frage ich mich, wo Tom Poes ist.’ Alle lachen sich wieder schlapp.
Kurz darauf kommt Opa Visser herein. Vater Chris erzählt zuerst die Geschichte von dem Mann im Ledermantel. Danach sagt er: ‘Ach ja, deine Pfeife ist kaputt.’ Jetzt grinst Opa Visser, es gibt Schlimmeres. Abends erzählt Vater Chris die ganze Geschichte Mutter Gré. Er sagt: ‘Auch beim größten Pech gibt es immer wieder Glückstreffer. Vorläufig muss ich nicht nach Moffrika‘ (Moffrika ist ein scherzhaft für Deutschland.)

Weil es im Krieg an allem fehlte, bekamen Betriebe Materialzuweisungen. Ochsengeschirre werden benutzt, um kastrierte Stiere auf dem Feld arbeiten zu lassen oder um schwere Gegenstände zu versetzen. Es sind zwei Teile aus Holz, die in Form eines Ochsennackens zurechtgesägt sind. Man benötigt einen linken und einen rechten Teil. Weil diese Holzteile zu hart für den Ochsennacken sind, werden Kissen darauf montiert.
Das ist Spezialisten Arbeit. Die Kissen müssen mit speziellem Seegras gefüllt werden. Wenn man sie z. B. mit Stroh oder anderem Material füllt, ziehen die Ochsen ihren Nacken wund und machen dann keinen Schritt mehr, auch wenn man ihnen den Hintern kaputt schlägt. Vater Chris füllt Stroh in die Kissen.

Einige Wochen später fliegt die Tür zur Sattlerei auf. Cees, ein Bruder von Vater Chris, stürmt herein. Er schnappt nach Luft und schreit: ‘Die Moffen sind hinter mir her.’ Keuchend und erschöpft klammert er sich an den Arbeitstisch. ‘Wo soll ich hin?’.
‘Hierher’, sagt Vater Chris und öffnet hinten in der Sattlerei eine kleine Tür, deren Scharniere durch eine Anzahl Lederstreifen ersetzt wurden, die improvisiert mit Schrauben befestigt sind. Der Vorteil ist, dass die Scharniere nicht quietschen und man sie auch nicht schmieren muss.
Beide Männer verschwinden hinter die Tür, die einen kleinen Innenhof von 1 x 5 m abschließt. Es stinkt dort furchtbar nach Pisse. Hier und dort liegt auch noch ein Haufen Scheiße. Der Innenhof wird, mangels eines Klosetts, als Pissstelle benutzt.
Cees sagt: ‘Hier kann ich, verdammt nochmal, doch nicht bleiben.’ ‘Nein, natürlich nicht. Komm, stell‘ dich auf meine Hände.’ Vater Chris stellt sich mit seinem Rücken zur Mauer und faltet seine Hände. ‘Jetzt stell‘ dich drauf! Fass‘ die Dachrinne an. Ich schiebe dich schon hoch.’ Cees zieht sich selbst mit Hilfe seines Bruders nach oben und steigt in die Dachrinne. ‘Und jetzt geh über die Dachziegel der Dächer der Maschinenfabrik Goudriaan, dann kommst du zum Sägewerk von Notenboom. Dort verkriechst du dich im Spänenschuppen unter den Sägespänen. Gib acht, dass man dich dort nicht sieht. Heute Abend, wenn alles sicher ist, komme ich, um dich zu holen. Viel Erfolg, wir sehen uns.’

Innerhalb von 15 Sekunden ist Vater Chris zurück in der Sattlerei. Gerade rechtzeitig. Zwei deutsche Soldaten kommen herein.
‘Wo ist er.’ ‘Was, wo ist er. Wovon sprichst du?’
‘Von dem Mann, der hier reingegangen ist.’
Er ist hier helemaal keine man nach binnen gekommen’ sagt Vater Chris. Vater Chris spricht nur Delfter Platt und das ist dem Deutschen überhaupt nicht ähnlich.
‘Du lügst, hier ist wohl ein Mann reingegangen’ schnauzt einer der Deutschen. ‘Hier ist kein man binnen gekomen. Misschien hierneben. Da ist ein pferdenstal. Jullie haben sie vergist.’ Er zeigt mit seinen Händen.
Sie zweifeln, aber einer der Deutschen sieht die kleine Tür, reißt sie auf und tritt in den kleinen Flur. Der Gestank in dem Flur weht in seine Nase. Der andere Deutscher nimmt auch noch eine Nase voll. Sie sehen sich an und rennen zurück nach draußen. Opa Visser sagt: ‘Das war gerade noch rechtzeitig. Mein Sohn Cees hat auch immer was.’

Cees ist von den fünf Brüdern von Vater Chris derjenige, der am wenigsten schüchtern ist. Er hat ein paar Kumpels, die zwar nicht in der Widerstandsbewegung aktiv sind, jedoch wohl Widerstand leisten.
Nachts zapfen sie Kraftstoff ab von deutschen LKW und ziehen die Reifen darunter ab. Das, was sie ausfressen, ist lebensgefährlich. Bei diesen grenzenlos frechen Aktivitäten nehmen sie alles mit, was nicht niet- und nagelfest sitzt. Das, was sie auf diese Art und Weise zusammenklauen, behalten sie manchmal selbst. Was sie selbst nicht gebrauchen können, verschwindet auf dem schwarzen Markt. Cees war mit seinen Kumpanen und ihren losen Fingern gerade irgendwo beschäftigt, als sie auf frischer Tat ertappt wurden. Drei seiner Kumpane wurden festgenommen, zur Polizeiwache am Oude Delft gebracht und dort festgehalten. Cees gelingt es jedoch in einem unbeachteten Augenblick, Reißaus zu nehmen.
Bruder Cees weiß es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber diese Flucht ist das größte Glück in seinem Leben. In der folgenden Nacht sabotiert die Untergrundbewegung in der Nähe der Hefe- und Spiritusfabrik die Bahnlinie. Dadurch entgleist die Bahn. Aus Rache der Deutschen und der NSB werden die Männer, die zufällig in der Polizeiwache festgehalten werden, zur Bahnlinie gebracht und dort erschossen. Es wird eine Wache postiert. Die Leichen dürfen nicht abgeholt werden. Sie lassen die Leichname eine Woche dort liegen. Es ist schrecklich für die Eltern der Opfer. Unter den Opfern ist auch ein Sohn des Drehorgelspielers Tegelaar an der Molslaan. Arme Jungs. Es wird auch noch ein nächstgelegener Häuserblock angezündet. Die Feuerwehr darf nicht löschen.Rotmoffen.

Kapitel 4

Du sollst den Mund halten, sonst bekommst du die Schuld

‘Tu‘ einfach, ob du verrückt bist!’ Mutter Gré und Vater Chris sind in einer heftigen Diskussion verwickelt. Mutter Gré wurde auf der Straße von ein paar Frauen angegriffen, die sie als Moffenhure und Frau eines Landesverräters beschimpft haben.
‘Lass‘ sie doch einfach quatschen. Das habe ich bereits mein ganzes Leben getan’, sagt Vater Chris. ‘Ich tu‘ einfach, ob ich bekloppt bin, und gehe meinen eigenen Weg. Dadurch überlass ich jedem um mich herum seine Würde und Eigenverantwortung.
Jeder Mensch hat das Recht, zu denken und zu sagen, was er möchte. Jeder Mensch ist ein freier Mensch mit einer eigenen Meinung. Du kannst und darfst niemandem etwas verbieten oder Besitz von ihm ergreifen, indem du die Person einschränkst oder verurteilst. Wenn du jemanden verurteilst, ergreifst du Besitz von einem anderen Menschen.
Auch wenn sie die lächerlichsten und verurteilenden Dinge zu dir oder hinter deinem Rücken sagen. Lass sie einfach reden. Wenn sie dich jedoch körperlich belästigen, dann wird es eine andere Geschichte. Sie sollen ihre Pfoten von dir lassen.
Wenn jemand mich mit seinen Händen belästigt, überschreitet er meine Grenze. Dann sag ich nichts, sondern hau ihn völlig unerwartet so fest wie ich kann auf den Kopf, in der Hoffnung, dass er nicht mehr aufsteht. Je nach Situation bleibe ich dann stehen oder renne möglichst schnell weg.’
Weiter sagt Vater Chris: ‘Es ist für mich ausgeschlossen, dass irgendwer mich beleidigen kann. Ich fühle mich total frei und dieses Gefühl gönne ich jedem von Herzen. Auch wenn es nicht immer nett ist, was sie zu mir sagen. Ich höre auch viel lieber ein Kompliment, als dass ich verarscht werde. Menschen, die andere beleidigen oder verarschen, haben meiner Meinung nach ein großes Problem mit sich selbst. Ich glaube, dass sie sich anderen unterlegen fühlen. Dadurch verurteilen sie einen anderen, um sich selbst besser zu fühlen. Leider sind sie sich dessen meistens nicht bewusst. Sie wissen nicht, dass, wenn man jemanden verurteilt, man diese Person nie verstehen wird, und wer nicht verstehen kann, bleibt unwissend. Außerdem weiß die Person, die verurteilt wird, nie genau die Ursache von dem, was los ist. Es wird fantasiert und anschließend als Wahrheit angenommen. Sie denken und lügen oftmals vor sich hin und denken dabei tatsächlich, dass es die Wahrheit ist.
Meistens ahnen sie aufgrund ihrer Erziehung nichts von ihrer puren intelligenten Natur. Ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein, wurden sie durch die anerzogenen Traditionen entgegen ihren Gefühlen, bange und unsicher gemacht. Auf diese Art und Weise haben sie ihre eigene natürliche Weisheit verloren. Dadurch wissen sie einfach nicht anders.’
‘Ja, aber sie sagen, dass du ein Landesverräter bist und mit den Moffen zusammenarbeitest.’ ‘Das ist schon möglich’, sagt Vater Chris, ‘aber ich kann ihnen ja schlecht erklären, dass die Deutschen keine Woche mit diesen Ochsengeschirren arbeiten können. Lass sie doch einfach labern. Ich sorge für mich selbst und das müssen sie auch für sich selbst tun. Sie haben Angst. Deshalb quatschen sie einfach nur so.’
‘Aber ja’, so Vater Chris weiter, ‘so einfach nur draufhauen ist für dich als Frau natürlich etwas anderes.’ ‘Ach ja?’ sagt Mutter Gré, ‘das denkst du nur. Ich kann auch hauen, kratzen und beißen. Ich habe einmal mit einem Mädel gekämpft, das im Beisein einiger Freundinnen meine Mutter lächerlich gemacht hat. Sie ahmte meine Mutter nach, so wie meine Mutter mit ihrem steifen Bein hinkt. Als ich nach Hause kam, hatte ich ihre Haare noch unter meinen Nägeln. Danach kam sie zusammen mit ihrem Vater und einem Bruder, um sich zu beschweren. Als ihr Vater kapierte, was geschehen war, bekam sie von ihm auch noch eine Tracht Prügel.’

‘Und dann der Bauer aus Pijnacker, wo ich aufgewachsen bin.’
‘Welcher Bauer aus Pijnacker?’, fragt Vater Chris.
‘Nun, ich fuhr mit dem Rad und es wurde schon etwas dunkel. Der Bauer klüngelte in der Nähe der Kirche in der Oude Leede mit seinem Pferdegespann herum. Als ich ihn fragte: ‘Bauer Goorlam, kann ich Ihnen mit irgendwas helfen?’ antwortete er: ‘Ja, mit dir!’ Und er fasste mich sofort an. Da habe ich ihn laut kreischend in die Augen gekratzt, gebissen und gekniffen. Einige Tage später sah ich ihn zusammen mit seiner Frau in der Kirche. Sein Gesicht war voller Pflaster, aber er traute sich nicht, etwas zu sagen.’
‘Na ja, kein Wunder, dass er sich nicht getraut hat. Was ist denn damals genau geschehen?’ ‘Ach nichts. Ich habe mich losgerissen und bin geflüchtet, durch allerlei kleine Gräben, bis ich schließlich pitschnass zu einem Bauernhof gekommen bin. Die Leute dort haben meinen Vater und meine Brüder gerufen. Die waren auch stinkwütend. Meine älteren Brüder, Jan, Piet und Leen, wollten seinen Bauernhof in Brand stecken. Aber mein Vater sagte: ‘Lass das bloß sein. Das verbiete ich euch!’
Das war im Nachhinein nicht richtig. Alle sagten: ’Du sollst den Mund halten, sonst bekommst du die Schuld.’ Das konnte ich damals nicht verstehen. Ich wusste gar nichts. Ich war neun Jahre alt. Ich wusste nicht mal, wo die kleinen Babys herkommen. Geschweige denn, die Sexualität, die dem vorausgeht. Später verlangte der Pfarrer, dieser Dreckskerl war Presbyter in der Kirche, dass ich ihm nach dem Glaubensbekenntnis die Hand gebe. Es war üblich, dass er, als Mitglied des Kirchenrats, mir zur Mitgliedschaft zur reformierten Kirche gratulieren würde. Ich habe mich immer geweigert, das zu tun. Trotz mehrfachem Drängen des Pfarrers. Zum Glück ist damals nichts passiert, aber wenn ich ihm jetzt begegne, geht er mir immer noch aus dem Weg, diese Drecksau.’

***

‘Verdammt nochmal, ich kann doch nicht zaubern. Du vielleicht?’ Der Mann im langen schwarzen Ledermantel steht wieder in der Sattlerei. Er hat gerade erfahren, dass nur 25 Stück Ochsengeschirre fertig sind. Er hat Vater Chris heftig angeschnauzt. Vater Chris gibt ihm Kontra.
‘Ich an deiner Stelle würde versuchen, zaubern zu lernen’, schreit der Mann, ‘sonst bist du im Nu in Deutschland.’
‘Na, das werde ich dann schon sehen’, schreit Vater Chris zurück. ‘Aber’, sagt Vater Chris und dämpft seine Stimme etwas, ‘lasst uns mit dem Gezanke aufhören, denn damit erreichen wir gar nichts.’ Sie schweigen kurz, es wird still. Die Spannung löst sich. Sie können sich wieder normal unterhalten.
‘Nun, was ist dein größtes Problem?’ fragt der Ledermandel.
‘Ich habe nicht genug Leute’, antwortet Vater Chris. Kurzes Schweigen. Dann sagt der Mann: ‘Gut, ich besorge dir mehr Sattler. Ich lass sie aus Deutschland kommen. Aber mach bitte vorläufig 100 Stück pro Monat. Ich stehe ebenfalls unter Druck.’
Vater Chris denkt: ‘Das trifft sich. Der schwarze Ledermantel hat Angst, aber das ist nicht mein Problem.’ Vater Chris sagt: ‘Ich gebe mein Bestes, mehr kann ich nicht tun.’
Vierzehn Tage später kommt ein alter Mann herein. Er ist rund 60 Jahre alt. ‘Ich soll hier arbeiten, sind Sie Herr Fischer?’
‘Ja, das stimmt. Bist du allein oder gibt es noch mehr von euch?’
‘Nein, ich bin allein.’
‘Nun, das ist in Ordnung, ich denke, du wirst dein Fach verstehen. Du kannst morgen anfangen.’
‘Bitte sehr’, sagt der alte Mann und geht zurück durch die Tür nach draußen. ‘Na’, sagt Vater Chris, ‘ich glaube, der ist auch kein Freund von Hitler.’

Ein paar Mal pro Woche kommt Mutter Gré mit dem kleinen Chris in seinem Sportwagen kurz vorbei. Jedes Mal meckert sie, dass es in der Sattlerei so ein unglaublich staubiger Saustall ist. Sie sagt: ‘Ich verstehe nicht, wie ihr es hier in dem ganzen Kram aushalten könnt.’
‘Das können wir auch nicht’, sagt Vater Chris, ‘aber wir leiden stillschweigend. Wir tun alles für unsere Frauen, damit wir Brot auf den Tisch bekommen.’

Seitdem der Deutsche dazu gekommen ist, ist Mutter Gré etwas zurückhaltender geworden, aber langsam gewöhnt sie sich an ihn. Der Mann blüht völlig auf, wenn er den Kleinen sieht. Er lässt sofort sein Werkzeug fallen und kniet dann zum kleinen Chris. Kleiner Chris findet das toll und freut sich, wenn er den alten Mann sieht. Plötzlich fragt der Mann: ‘Darf ich bitte den Kleinen knuddeln?’ Mutter Gré erschreckt sich, aber traut sich nicht, es abzulehnen. Dann sagt der alte Mann: ‘Ich vermisse meine Enkelkinder so sehr’, und fängt herzzerreißend an zu weinen. Von diesem Augenblick an ist der alte Mann der beste Freund von Mutter Gré.
Abends unterhalten Vater Chris und Mutter Gré sich über den Vorfall. ‘Ja’, sagt Vater Chris ‘es ist ein besonders lieber Mann, ein ausgezeichneter Fachmann und Adolf Hitler, den würde er am liebsten über den Haufen schießen.’

***

Ein Monat ist vergangen, der Mann im Ledermantel kommt wieder, um Ochsengeschirre zu holen. Er ist nervös und versucht, sich das nicht anmerken zu lassen. Vater Chris hat 75 Geschirre fertiggestellt. Der Mann scheint im Grunde zufrieden zu sein, aber sagt: ‘Das ist zu wenig.’ Er wird von zwei deutschen Soldaten begleitet, die die Geschirre in einen LKW laden. Während die Soldaten draußen warten, fragt der Mann: ‘Brauchst du noch Geld?’ ‘Ja’, sagt Vater Chris, ‘gib mir nochmal was.’ Er bekommt drei Stapel wertlose deutsche Marken. So ein Mist, dieser Scheißkrieg.

Kapitel 5

Eine Katze schmeckt doch anders als ein Kaninchen

Vater Chris und Mutter Gré sitzen am Tisch in der kleinen Küche an der Oranje Plantage. ‘Wie sieht es aus mit deiner grünen Karte, ist sie noch gültig?’ fragt Mutter Gré.
‘Ich weiß es nicht’, antwortet Vater Chris. ‘Dieser NSBer mit seinem Ledermantel und den schwarzen Stiefeln ist im letzten Monat nicht mehr in der Sattlerei gewesen. Beim letzten Mal sah er nicht gut aus. Ich habe aufgehört, Ochsengeschirre zu fertigen. Er sagte: „Ich komme vorläufig nicht mehr wieder. Es wird wahrscheinlich wohl jemand anders kommen. Ich weiß noch nicht wie, aber ich muss zur Ostfront; dort läuft es nicht so wie Hitler es möchte.“ Er sagte auf Wiedersehen, aber es klang nicht sehr überzeugend. Kurz bevor er zur Tür hinausging, drehte er sich noch einmal um und sagte: „Ach ja, das hätte ich fast vergessen; die Kollegen auf dem Flugplatz Ypenburg wissen nicht, was mit den von euch gefertigten Ochsengeschirren los ist. Nach einer gewissen Zeit ziehen die Ochsen nicht mehr. Ihr Nacken wird ganz wund. Sie haben keine Ahnung, weshalb.“ Alle in der Sattlerei hatten Mühe, nicht laut loszulachen. Sie haben alle an dieser Sabotage mitgewirkt. Statt Seegras haben wir Stroh in die Kissen der Ochsengeschirre gesteckt. Logisch, dass die Ochsen mit ihren wunden Nacken nicht mehr ziehen wollen.’

‘Armer Kerl’, so Vater Chris weiter, ‘er hat so viel Angst, dass er denkt, dass er Hitler mehr als sich selbst lieben muss. So ein Scheißhaufen, dieser Krieg. Aber gut, es wird schon wieder besser. Jeder Krieg hat ein Ende. Ich hoffe, dass jeder etwas daraus gelernt haben wird, wenn der Krieg vorbei ist. Manchmal bezweifele ich das jedoch. Die Menschheit kann so eigensinnig sein, dass es schon an Dummheit grenzt.’

***

Keiner ahnt es, aber der Hungerwinter 1944 steht vor der Tür. Der kleine Chris ist fast zwei Jahre alt. Es wird immer schwieriger, vernünftige Nahrung zu bekommen. Mutter Gré hat gehamstert, so viel sie nur konnte. Das ganze Gemüse, das sie ergattern konnte, hat sie in Gläser eingeweckt und im Schrank unter der Treppe gelagert.
Sie sagt zu Vater Chris: ‘Vorläufig kommen wir damit noch etwas weiter, allerdings haben wir zu wenig Kartoffeln und Weizen, um durch den Winter zu kommen.’
Vater Chris sagt: ‘Die Befreiung des ganzen Landes wird nicht mehr so lange auf sich warten lassen. Die Menschen unterhalb der Flüsse in Brabant sind schon befreit.’

***

Einige Wochen später kommt Vater Chris nach Hause. ‘Gré, wir haben wieder etwas Luft. Ich habe bei einem Bauern ein Pferdegeschirr gegen zwei Zentner Weizenkörner getauscht, die wir mit der Handkaffeemühle zu Mehl vermahlen können. Ich muss es nur selbst bei ihm in Schipluiden abholen. Er traut sich nicht, die Weizenkörner mit seinem Fahrzeug bei mir in der Sattlerei auszuliefern. Alles, was er von seinem Land geerntet hat, muss er an die Moffen verkaufen. Er hat für sich selbst natürlich auch Einiges unterschlagen. Es ist lebensgefährlich, wenn sie ihn erwischen, deshalb muss ich es gegen Abend bei ihm abholen. Ich mach das in zwei Mal. Gesetzt den Fall, dass sie mich anhalten und die Weizenkörner beschlagnahmen, dann bin ich wenigstens nur die Hälfte los.’

Noch in der gleichen Woche fährt Vater Chris mit dem Rad nach Schipluiden, einem Dorf zehnkm westlich von Delft, um seine Weizenkörner abzuholen. Es ist kalt und es regnet. Das trifft sich gut, denn wenn es regnet, haben die Deutschen nicht so viel Lust zu kontrollieren. Es weht ordentlich und er hat den Wind von vorne. Auch das findet Vater Chris nicht schlimm, denn wenn er mit seiner Fracht zurückfährt, hat er den Wind von hinten. Nach einer guten halben Stunde fest in die Pedale getreten zu haben, kommt er zu dem Bauernhof.
Der Bauer sieht ihn kommen und sagt: ‘Komm kurz rein.’
‘Nein’, sagt Vater Chris, ‘ich fahre sofort wieder zurück.’
‘Ja, aber ich habe etwas mit dir zu besprechen.’
‘Das können wir auch in deiner Scheune besprechen, dann laden wir gleichzeitig meine Weizenkörner auf.’
‘Das ist nun gerade das Problem’, sagt der Bauer, ‘ich habe es mir anders überlegt. Ich werde dir 250 Gulden geben und dann lässt du die Weizenkörner hier.’
‘Beileibe nicht’ sagt Vater Chris, ‘das ist mein Fressen. Das verkauf ich nicht.’
‘Na, dann für 500?’ drängt der Bauer.
‘Es tut mir leid für dich, aber du scheinst es nicht zu verstehen. Hör mal zu, dies ist mein Essen. Auch wenn du mir zehnScheine von 100 geben würdest, das nützt mir gar nichts. Wenn ich diese Scheine meinem Hund füttere, dann schnuppert er vielleicht daran oder pisst drüber her, aber fressen tut er sie nicht. Kapierst du? Du hast ein neues Geschirr für deine Pferde und das hier ist mein Essen. Ich nehme die Hälfte der Weizenkörner jetzt mit und morgen komme ich, um die andere Hälfte zu holen. Das sollst du dir jetzt wirklich hinter deine Ohren schreiben. Wenn ich morgen wiederkomme, steht die andere Hälfte für mich bereit. Sonst bekommst du es leider mit mir zu tun.’
‘Okay’, sagt der Bauer, ‘ich wusste nicht, dass du sauer werden würdest.’ ‘Es ist viel Geld.’ versucht der Bauer es noch einmal.
‘Mann, öffne doch deine Augen! Die Basis unseres Lebens dreht sich nicht um Geld. Geld ist ein künstliches Mittel, mehr nicht.’
Am nächsten Tag holt Vater Chris die zweite Hälfte der Weizenkörner ab.
Der Bauer sagt: ‘Sattler, du hast Recht. Geld kann man nicht fressen.’

***

Mutter Gré hat von einer Nachbarin gehört, dass es in der Nähe von Nootdorp, einem kleinen Dorf östlich von Delft, einen Bauer gibt, der ab und zu etwas Milch verkauft. ‘Aber’, hatte die Nachbarin gesagt, ‘er verkauft nur an Frauen.’
‘Nur an Frauen?’ fragt Vater Chris, ‘Da ist etwas faul dran, wenn du mich fragst.’
‘Nein’, sagt Mutter Gré, ‘das ist gute Milch.’
‘Nein, das meine ich nicht, mein Mädchen. Entweder gibt er einen Graben voller Wasser dazu oder es ist etwas ganz anderes.’
‘Nun’, sagt Mutter Gré, ‘ich versuch es einfach.’
‘Das ist gut, aber sei vorsichtig.’

Am nächsten Tag fährt Mutter Gré mit dem Rad zum Bauern. Sie findet den Bauernhof. Der Bauer steht hinten bei seiner Scheune. Es sind noch mehrere Frauen dort. Wenn sie an der Reihe ist, flüstert er ihr leise ins Ohr: ‘Mit dir würde ich wohl gerne auf den Heuboden gehen.’
Mutter Gré erschreckt sich zum Tode. Sie wird rot bis über die Ohren und sagt nichts.
‘Na, was hältst du davon?’
‘Ich komme nur für Milch.’
‘Ja, aber Milch ist knapp und teuer.’ Dabei lacht er ein bisschen schelmisch.
Sie dreht sich um und sagt: ‘Sauf deine Milch selber, du fieser Schuft!’

Völlig entsetzt fährt Mutter Gré nach Hause zurück. Später hört sie, dass es eine Frau mit sieben Kindern gibt, deren Ehemann in Deutschland sitzt. Sie geht regelmäßig mit dem Bauer auf den Heuboden. Mutter Gré denkt: ‘Arme ratlose Frau.’ Und sie denkt auch zitternd an den kleinen Chris. ‘Was sind manche Menschen doch gemein. Warum tun sie das? So kann ein Mensch doch nie sein Leben genießen.’

Abends erzählt sie Vater Chris, was an dem Tag passiert ist. Sie ist immer noch ein bisschen aufgeregt.
Vater Chris sagt: ‘Was bildet der Kerl sich ein. Wie heißt dieser Scheißkerl?’
‘Das weiß ich nicht, aber im Giebel des Bauernhofs steht Gott sorgt für uns alle.’
‘Ja, diesen Burschen kenne ich. Wenn er abrechnen muss, legt er immer die Hälfte von dem was man verlangt auf den Ladentisch. Das letzte Mal habe ich ihn weggejagt. Ich hatte für 15 Cent eine neue Spitze an seine mit Silber beschlagene Reitpeitsche geknüpft. Damit kann ich keine trockene Scheibe Brot verdienen. Er legte mir einen Groschen hin. Ich habe ihn gebeten, mir noch kurz seine Peitsche zu geben, weil (angeblich) noch ein loser Faden dran hing. Danach habe ich mit einem scharfen Messer vierzig Zentimeter von seiner schönen Peitsche abgeschnitten und gesagt: „Nimm mit, hau ab und komm nie wieder zurück!“ Er hat die abgeschnittene Spitze von seiner Peitsche dagelassen. Damit spielt jetzt der kleine Chris. Den mit Silber beschlagenen unteren Teil hat er mitgenommen.’

***

Schwager Hannes erzählt, dass er eine Adresse in Rijswijk kennt, wo auf Bestellung Kaninchen verkauft werden. Sie kosten 35 Gulden pro Stück. Das entspricht in Kriegszeiten normalerweise einem doppelten Wochenlohn. Vater Chris sagt: ‘Besorge mir auch mal eins.’
Eine Woche später kommt Hannes mit seinem Kaninchen zu Mutter Gré. Sie sieht sich das Kaninchen an und sagt: ‘Hannes, ich finde es doch ein komisches Kaninchen. Für mich sieht es doch ein bisschen anders aus.’
‘Ach was Mädchen, dieser Mann züchtet schon sein ganzes Leben Kaninchen. Vielleicht war dieses bei seiner Geburt etwas eingeklemmt. Es ist alles in Ordnung mit diesem Kaninchen. Mach mal einen leckeren Braten daraus.’
‘Nun’, sagt Mutter Gré, ‘wir haben Glück; Chris hat gestern ein Kilo Butter bei einem Bauer tauschen können. Möchtest du auch was davon?’
‘Oh gerne! Marie wird sich freuen.’
Hannes geht wieder mit seinem Pfund Butter und Mutter Gré fängt an zu braten und schmoren.

Als Vater Chris abends nach Hause kommt, schmort das Kaninchen immer noch in der Pfanne.
‘Jesses, was riecht das gut.’ sagt er.
Mutter Gré sagt: ‘Ich finde doch, dass es etwas anders riecht als normal. Ich traue dem nicht ganz. Es ist doch keine Katze?’
‘Bist du bescheuert? Eine Katze! Wie kommst du denn darauf?’
‘Nun, ich traue dem nicht.’

Als sie eine Stunde mit dem kleinen Chris am Tisch sitzen, wird vorsichtig probiert. Vater Chris sagt: ‘Es schmeckt prima. Das ist völlig in Ordnung. Du kannst es ruhig essen. Es ist wahnsinnig lecker.’
Der große und der kleine Chris fangen an, mit Appetit zu essen. Mutter Gré isst mit langen Zähnen einen kleinen Bissen und schiebt ihren Teller weg. ‘Ich mag es nicht. Es hat einen starken Geschmack. Es schmeckt fast so wie Wild.’
‘Na und, das macht doch nichts. Es ist wahnsinnig lecker, sieh mal wie der Kleine fein am Essen ist. Komm, iss deinen Teller leer, denn du bist ja nur noch Haut und Knochen.’
‘Nein, ich krieg es nicht durch den Hals. Iss du es mal. Ich esse keinen Bissen mehr.’
Vater Chris isst den Rest des Kaninchens. Er denkt: ‘Ist mir doch scheißegal, wie es schmeckt. Ich sterbe vor Hunger.’

Eine Woche später trifft Vater Chris seinen Schwager Hannes.
‘Und, wie war das Kaninchen?’ fragt Hannes.
‘Nun, es war wahnsinnig lecker, aber ich habe es zusammen mit dem Kleinen ganz allein aufessen müssen. Gré konnte leider keinen Bissen runter kriegen. Sie dachte, es wäre eine Katze.’
‘Nun’, sagt Hannes mit einem Grinsen auf Rijswijker Platt, ‘da könnte sie wohl Recht gehabt haben …!’

***

Es geht Mutter Gré nicht gut. Sie wird immer dünner. Vater Chris macht sich Sorgen. Er sagt, dass sie mehr essen muss.
‘Ja, aber wir haben fast keine Kartoffeln mehr,’ sagt Mutter Gré, ‘es ist nur noch eine Kiste da, dann sind sie alle. Ich denke, dass ich diese Kartoffeln für den kleinen Chris aufhebe.’
‘Das ist prima’, sagt Vater Chris, ‘aber du wirst nach wie vor auch Kartoffeln essen. Ich esse wohl Blumenzwiebeln.’
Eine Woche später kommt Vater Chris met einem Sack Kartoffeln nach Hause. ‘Sieh mal, ich habe wieder zwei Zentner Kartoffeln bei einem Bauer tauschen können. Wir sind vorläufig wieder gerettet.’

***

Es ist Anfang 1945, tiefster Winter und schweinekalt. Sämtliche Nahrung gibt es nur noch gegen Essensmarken. Es gibt immer mehr Gerüchte, dass in Den Haag Menschen vor Hunger sterben. Vater Chris geht nachdenklich von seiner Sattlerei zurück nach Hause. Der Tag ist vollbracht. ‘Warum beeilen die Alliierten sich nicht mal ein bisschen’, fragt sich Vater Chris, ‘die Deutschen werden immer aggressiver.’ Er dachte daran, wie vor einer Woche die Untergrundbewegung nachts eingebrochen und Essensmarken gestohlen hatte. Am nächsten Tag wurden einfach nur so zehn Männer auf der Straße angehalten, gegen die Wand gestellt und erschossen. Es war auch ein vierzehnjähriger Junge dabei. ‘Wie kommen sie bloß darauf? Wer so was macht, ist doch völlig vom Weg abgekommen. Ich verstehe nicht, weshalb Menschen sich das gegenseitig antun. ’denkt Vater Chris.

 

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Weltfriede ist WIRKLICH möglich.

Es gibt eine gewaltlose Waffe gegen alle Gewalt und Kriege.
Die jetzt herrschende Realität schaffen wir selbst und ist unnatürlich…

Liebe Menschen auf unserem wunderschönen Planeten Erde,

Herzlichen Dank für Ihre besonders warmherzigen Reaktionen auf mein Schreiben an das niederländische Parlament. Anlässlich einiger Fragen gebe ich Ihnen noch einige Ergänzungen zu meinem Schreiben. Meine Überzeugung ist es, dass Weltfriede keine Utopie ist.
Wenn man versteht, woraus wir Menschen entstanden sind, kann die Angstquelle, die Ursache von Kriegen, verschwinden.
Es ist WIRKLICH ganz einfach, die Ursache und Lösung von Kriegen liegen nämlich in unserem eigenen Ursprung.

Krieg ist unnatürlich

Jeder Mensch ist ein natürliches Phänomen, das sich unberechtigterweise von der negativen Beeinflussung durch den Verstand leiten lässt.
Meine Argumentation ist, dass der Mensch auf allerlei Art und Weise gezwungen wird, seine/ihre Freiheit und eigene Verantwortlichkeit aufzugeben, obwohl das aus dem menschlichen, natürlichen Gefühl heraus nicht möglich ist.
Schon von Geburt an wird uns anerzogen zu akzeptieren, dass wir alle unterm gleichen Joch zu gehen haben (Joch = etw., dem man unterworfen und wodurch die eigene Freiheit stark eingeschränkt ist.). Nur wenn der Mensch seine Freiheit auf gezwungene Art und Weise verliert, ist es möglich, dass er sich von anderen zwingen und herabwürdigen lässt. Zwang und Herabwürdigung wirken gegenteilig und führen, weil vom menschlichen Freiheitsgefühl so empfunden, letztendlich zu Aggression.
Aggression entsteht auch durch Lug und Betrug. Das führt zu Wut. Wut und böse werden ist eine natürliche Reaktion des Menschen.

Das Unverständnis über das Funktionieren des Verstands und das Unverständnis darüber, wie die Menschen einfach zusammenleben können, sind die Ursache von allem Elend, das die Gesellschaft immer wieder heimsucht. Die Erläuterung, wie durch unbewusste natürliche Reaktionen Elend entsteht, kann Menschen helfen zu verstehen, wie sie manchmal auch selbst Elend verursachen. Indem wir nicht über Probleme urteilen, sondern es dem anderen erläutern, damit er es versteht, werden Probleme gelöst. Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, so wie es in der Natur funktioniert, bilden dabei das Fundament.

Unehrlichkeit ist eine unnötig krankmachende Geschwulst in der Gesellschaft.
Abgesehen von Naturkatastrophen, ist es für mich ein klarer Fakt, dass der menschliche Verstand die einzige Ursache allen Kriegselends auf unserem Planeten Erde ist. Es erweist sich, dass, wenn der Verstand nicht mit dem intuitiven Gefühl zusammenarbeitet und nur der Verstand benutzt wird, das intuitive Gefühl nicht intelligent genug ist, um Krieg zu vermeiden. Der Verstand wird oft unberechtigterweise von der Angst vor der Zukunft beeinflusst.
Der Ursprung der menschlichen Intuition ist ehrlich. Die Energie der Natur ist uneingeschränkt kreativ und rein. Die Natur ist der Ursprung, aus dem wir geboren sind. Wir sind also vom Ursprung her auch uneingeschränkt kreativ und rein. Unverständnis über die Wirkung des menschlichen Verstands und des intuitiven Freiheitsgefühls verursacht viel Elend. Prüfen Sie die die Wirkung des Verstands und des intuitiv natürlichen Gefühls und versuchen Sie, diese zu verstehen. Bleiben Sie bei den Tatsachen, lassen Sie sich nie von fantasierten Fakten leiten. Gehen Sie davon aus, dass Sie mit Vertrauen in die Zukunft die besten Möglichkeiten finden werden und die Lösungen auf natürliche Weise von selbst zu Ihnen kommen.
Der Verstand neigt dazu, aus Angst nicht bei den Tatsachen zu bleiben und negativ über die Zukunft zu fantasieren, obwohl nichts in der Zukunft sicher ist. Wenn nur der Verstand benutzt wird, reicht der Verstand nicht aus, um Probleme wirklich gründlich lösen zu können. Benutzen Sie deshalb Ihren Verstand zusammen mit dem rein intuitiven Gewissensgefühl. Beschäftigen Sie sich nicht mit negativen Gedanken über die Zukunft, denn das ist die Quelle des Elends, vom Menschen selbst verursacht. In dem Moment, in dem der Mensch anfängt, negativ über die Zukunft (die noch keine Tatsache ist) zu fantasieren, wappnet er sich, um sich dagegen zu wehren.
Zwingen Sie andere nicht, gefühlswidrig anders zu denken, sondern erklären Sie, wieso und weshalb. Seien Sie zuverlässig und ehrlich. Erst dann bekommt das Wunder unserer Natur den Raum. Politische Parteien und Religionen werden automatisch ehrlicher zusammenarbeiten, wenn sie sich nur auf ihr intuitives Gewissengefühl beschränken. (Politik und Religion, stellen Sie sich selbst die Frage: wie viel unberechtigte Angst benutzt mein Verstand, um alle Vorschriften und Gesetze zu prüfen. Und was sagt mein Gefühl dazu? Ist es rein ehrlich, so wie mein natürlicher Ursprung?). Seien Sie sich bewusst, dass wir als totale Naturerscheinung viel intelligenter als nur unser Verstand sind.

In der Welt geschehen täglich allerlei abscheuliche Dramen.
Sehen Sie sich die Bilder aus Aleppo an. Abscheulicher geht es nicht. Für mich ist es ein Fakt, dass Freiheitseinschränkung eine Brutstätte der Aggression ist. Ohne Raum für die eigene Meinungsbildung, einfach durch zwingen mit “so gehört es sich und so muss es sein”, können bei der Menschheit Gefühle von Wut, Niederträchtigkeit und Aggression entstehen, verursacht durch manche Religionen, Diktatoren und viele Politiker.
Auch das demokratische System “es gilt die Mehrheit der Stimmen” ist oft eine Quelle der Aggression. Es nimmt keine Rücksicht auf das intuitive Gefühl des Menschen. Demokratisch auferlegte gesetzliche Vorschriften und Entscheidungen, die das intuitive Reagieren aus dem menschlichen Gefühl heraus nicht berücksichtigen, verursachen auch einen inneren Konflikt.

Gedanken über die Zukunft, ohne Vertrauen in die Zukunft, können die Zukunft vergiften.
Das Gebiet um Syrien wird von Menschen beherrscht, die in von ihnen selbst nicht ausgedachten Traditionen verstrickt sind. Diese Traditionen werden wie eine schwerwiegende Tatsache gehandhabt und sind vor tausenden von Jahren aus dem Gedanken heraus entstanden, die Zukunft sicherstellen zu können.
Wer wegen negativer Gedanken über die Zukunft anfängt zu fantasieren, sieht sich getäuscht. Die Zukunft besteht nicht und ist deshalb unbeherrschbar.
Politische und religiöse Traditionen werden weltweit zwingend dazu benutzt, eine beherrschbare Zukunft sicherzustellen. Die Natur des Menschen ist keine Unterwürfigkeit. Die NATUR, unsere menschliche Natur, ist uneingeschränkte FREIHEIT!

Bei jedem Menschen, der gezwungenermaßen mitmacht, diese vorgeschriebene Zukunft zu beherrschen, gefühlsmäßig damit aber nicht einverstanden ist, kann unbewusst eine angestaute Aggression entstehen, die jedes Mal aufs Neue explodiert.
Der Mensch ist geneigt, sich Dinge auszudenken, die höchst unnatürlich sind und schon seit tausenden von Jahren als Fakt betrachtet werden und dadurch ein abscheuliches Elend verursachen. Bei Einschränkung von Freiheit tritt bei jedem Menschen die Urkraft, in Freiheit überleben zu können, in Wirkung. Diese Kraft ist nicht zu beherrschen und explodiert vielmals bei zurückgehaltener Wut, weil man dem eigennatürlichen Gefühl von Freiheit nicht folgen kann.
In einem angespannten Gebiet wie dem Mittleren-Osten werden Menschen herabwürdigend mit Unterdrückung, Drohungen, Mord, Tatschlag und gepredigter religiöser Hölle und Verdammnis eingeschüchtert, um sie zu unterjochen. Diesen Menschen wurden ihre Freiheit des selbständigen Denkens und ihre eigene Meinung genommen. Dadurch entsteht eine Explosion der Aggression, die überall in der Welt immer wieder auflodert.
Meiner Meinung nach ist das die Ursachenquelle der unvorstellbaren Aggression bei den Anhängern des Islamischen Staates.
Es sind arme, gezwungene, unwissend gehaltene Menschen ohne eigene Meinung. In ihrem Herzen sind sie einfache Menschen auf der Suche nach ihren natürlichen Bedürfnissen. Ein ehrliches Leben mit Wärme und LIEBE zu sich selbst. Durch ihre traditionelle, programmierte Erziehung ist es ihnen nicht möglich, das Leben mit eigenem menschlichem Gefühl zu genießen.
Sie brauchen Hilfe, denn sie verstehen sich selbst nicht! Aber wer versteht sie wohl?

Jeder Krieg ist eine Suche nach dem Frieden, hat aber auf beiden Seiten Verlierer!

In Syrien, Ägypten, Palästina, Israel, Irak usw. haben seit Jahrtausenden hunderttausende Familien- und Volksdramen stattgefunden, die durch ihre Traditionen auch heute noch stattfinden. Weil dort die Möglichkeiten eines freien Lebens mit eigener Verantwortlichkeit nicht verstanden werden, können sie die von ihnen selbst geschaffenen Probleme auch nicht lösen.
Aufgezwungene Regeln schränken natürliche Lösungen ein. Wenn ehrlich nach einer Lösung gesucht würde und die Ursache in diesem unnatürlichen Verhalten gefunden würde, lässt sich sogar die abscheuliche Situation in Syrien zu einem guten Ende bringen.
Die Lösung liegt in der schaffenden Art der Natur, um weltweit friedlich miteinander zusammenleben zu können.
Ein sprechender Beweis ist dafür das Vertrauen, das in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte: “Dies darf nie mehr passieren.

Es reicht eine einzige Weltfriedensarmee.

Am Verhandlungstisch für den Frieden in Syrien wird versucht, die Eigeninteressen zu verteidigen, statt ehrlich aus einem einzigen Friedensinteresse heraus nach einer Lösung zu suchen. Ein diplomatischer, taktischer, egoistischer Streit über Macht und Gesichtsverlust schränkt eine gefühlsmäßige natürliche Lösung ein. Indem man sich mit Machtinteressen gegenseitig einschüchtert und zum Frieden zwingt, wird FREIHEIT eingeschränkt und kann sich also keine Lösung entwickeln.
Ohne die Ursache des Elends zu beseitigen, kann man den schon seit tausenden von Jahren andauernden Krieg in der Umgebung von Syrien nicht lösen.
Ursache: die menschliche Psyche (Gefühlsweisheit) wird nicht verstanden!!

Jede Form von Aggression entsteht durch ANGST!

Denken Sie daran, dass die Bekämpfung des IS genau so schrecklich ist wie die Aggression des IS. Letztendlich wird sich diese Art der abscheulich zwingenden, religiösen und demokratischen Machtpolitik auf diese Art und Weise niemals halten können. Man wird sich ohne diplomatische Angst voreinander mit gefühlsmäßiger Einsicht ehrlich an den Tisch setzen müssen, um den Unterschied zwischen den Eigeninteressen und der natürlichen Ursache des Streits miteinander verstehen zu können.
Gemeinsam mit dem gleichen Ziel, einfach ehrlich handeln und zusammenarbeiten für eine reine friedfertige Lösung. Mit dem Vertrauen, eine Lösung zu finden, gemeinsam ohne Eigeninteressen und ohne kleinlichen Gesichtsverlust, jedoch mit Verständnis füreinander die aggressive Geschichte des Tempel-Tafelbergs abgraben…

These: Wer nicht ängstlich ist…ist ehrlich.

Unser Ursprung, unsere reine (vielleicht sogar göttliche) Natur, das intuitive Gewissensgefühl weiß genau, wie wir gemeinsam das ganze weltweite Elend ehrlich lösen können. Solange das nicht verstanden und nicht danach gehandelt wird, halten wir miteinander diese abscheulichen Konfliktsituationen aufrecht.

Unser Globus schreit nach zuverlässiger Ehrlichkeit.

In dem Moment, in dem die 193 Mitglieder der Vereinten Nationen verstehen werden, dass mit Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, so wie unsere innere Natur das vorgibt, alles möglich sein kann, kommt der weltweite Friede in Reichweite.

Diese Einsicht in das wunderbare Leben auf unserem schönen Planeten Erde ist aus einem abscheulichen Familiendrama entstanden, das uns vor 10 Jahren in Haarlem passiert ist.
Großmutter, zwei Enkelsöhne im Alter von vier und sechs Jahren und ein Schwiegersohn, der sich aufgrund seiner unnötigen Angst und seines Unverständnisses und des daraus entstandenen Wahnsinns keinen Rat mehr wusste, aus dem Leben gerissen. Das hat bei uns später zu dem Verständnis geführt, wie wir als Mensch sind.
Das “so gehört es sich und so muss es sein” gemäß der unnatürlichen politischen Religionsgesellschaft war für uns mit einem Schlag verschwunden.
Die uns anerzogene, aufgezwungene Art des Denkens, wie ein Mensch zu leben hat, haben wir als eine Einschränkung ERFAHREN und VERSTANDEN.
Diesen verstandsbasierten Gesellschaftszwang haben wir, die zurückgeblieben sind, gemeinsam in einen Ballon getan und zusammen mit der Vergangenheit losgelassen. Die Vergangenheit kann man nämlich nicht verändern. Das “so gehört es sich und so muss es sein” besteht für uns nicht mehr. Wir schützen jetzt unsere Freiheit, gehen unseren eigenen Weg, lassen jedem seine oder ihre eigene Freiheit und Verantwortlichkeit und folgen unserem intuitiven Freiheitsgefühl mit Liebe zu anderen und zu uns selbst.

Denken Sie daran: es gibt keine wichtigen und unwichtigen Menschen.
Wir sind fast acht Milliarden Menschen.
Wir sind eine Familie mit Menschen auf einem wunderschönen Planeten!
Weshalb noch länger Krieg führen?
Verurteilt einander nicht, sondern versteht einander, versteht wer wir sind.

Verstehen Sie sich selbst als natürliches, menschliches Wunder, folgen Sie Ihrem intuitiven Gefühl, bleiben Sie bei den Tatsachen und lassen Sie sich nicht von fantasierten Fakten ablenken, die aus negativen Gedanken über die Zukunft entstanden sind.
Negative, fantasierte Gedanken blockieren die Möglichkeiten des natürlichen Wunders in unserem weiteren Leben.
Alles auf unserem Planeten passt sich an und entwickelt sich zur Vollkommenheit. Sehen Sie die Struktur der Lotusblume, des Kastanienbaums, der Katze, des Hundes, unseres Körpers und unseres Gehirns. Die Möglichkeiten des Verstands zusammen mit dem intuitiven Gefühl werden nun ohne die Einschränkung durch Angst nur noch für die Entwicklung der Technik benutzt. Technisch ist alles möglich.

Weltfriede ist auch durch Führung auf natürliche Weise möglich.
Politik und Religion, öffnen Sie Ihre Augen zusammen mit dem intuitiven Gefühl. Haben Sie keine Angst, seien Sie einfach ehrlich. Schauen Sie sich um und sehen Sie die natürliche Realität unseres Ursprungs, die ohne die Kreativität Ihres menschlichen Verstands ist. Durch Angst und Misstrauen schafft man eine unnatürliche Realität. Friede ist ein menschliches Bedürfnis, wie auch Essen, Trinken, Schlafen und Kuscheln. Das Internet hat uns die Möglichkeit gegeben, den Verstand vollständig zu verstehen und eine natürliche Struktur für Frieden auf unserem wunderschönen Planeten Erde zu entwickeln.

Die jetzt herrschende Realität schaffen wir selbst und ist unnatürlich…

Amerika, Russland, China, fürchtet euch nicht voreinander. Hetzt euch nicht mit aggressiven Gedanken auf. Lasst euch nicht von fantasierten Zukunftsbildern leiten. Schafft gemeinsam eine Weltfriedensarmee, denn ihr habt die Möglichkeit und das gleiche Ziel: FRIEDE.

Jeder Konflikt sucht eine natürliche Lösung (auch in Syrien!).
Die natürliche philosophische Einsicht als gewaltlose Waffe gegen Kriegsgewalt ist weder schwer noch leicht zu verstehen, aber wer nicht an den Weltfrieden glaubt, verhindert unbewusst das Verlangen und das Bedürfnis nach Frieden…

Weltfriede ist WIRKLICH möglich.
Die Realität schaffen wir selbst, also können wir diese auch verändern.

Mit Liebe und Verständnis für jeden Menschen auf unserem wunderschönen Planeten,

Mit herzlichem Gruß,
Chris Visser Sr,
(Opa Europa) Diesen Namen haben mir meine zwei lieben Enkelsöhne gegeben.

Reaktion an: info@worldwidepeace.nl

 

Asien – Europa 5. Mai 2016

Bitte versuchen Sie, den untenstehenden Brief zu lesen ohne zu verurteilen!
Wenn Sie mit Verurteilung lesen, wird die Intention dessen, was ich Ihnen schreiben, schwieriger zu verstehen sein.
Indem Sie nicht verurteilen, schaffen Sie Raum für eine reine, eigene Meinung.

 

Die Vereinten Nationen, Offener Brief

An den Generalsekretär Ban Ki-Moon und die 193 Mitglieder der Vereinten Nationen

Betreff: Weltfriede ist keine Utopie

 

Hochgeschätzter Herr Generalsekretär Ban Ki-Moon,

Kennen Sie die Redewendung: “Jeder Nachteil hat seinen Vorteil”? Diese kann man auch auf das gesamte weltweite Elend anwenden.
Nachteil: schon mehr als 5.000 Jahre Kriegselend mit vielen Millionen Toten, unnötig sterbenden und hungernden Babys, Kindern und Erwachsenen.
Vorteil: die Gründung der Vereinten Nationen mit einer Charta, die auf Ehrlichkeit, gegenseitiger Liebe und Gleichheit für Männer und Frauen basiert ist. Mit anderen Worten: die Erkenntnis, dass es keine wichtigen und unwichtigen Menschen gibt, dass wir alle gleich sind. Dass alle Länder letztendlich das gleiche Interesse haben: in Frieden miteinander das Leben hier auf diesem wunderschönen Planeten genießen.

Wahrscheinlich war das auch die Intention des Präsidenten Franklin Roosevelt im Jahre 1942. Seit dieser Zeit hat sich in technischer Hinsicht vieles verändert. Aus technischer Sicht scheint alles möglich zu sein, aber dennoch bleibt eine Organisation, die dafür sorgt, dass auf diesem Planeten alle Menschen genügend zu essen und zu trinken haben, sicher schlafen können und das Leben genießen können, eine Utopie. In diesem Moment, Januar 2016, werden noch Millionen von Babys in einem Kriegsgebiet geboren. Eine Milliarde Menschen haben nichts Gesundes zu essen und zu trinken. Aufgrund zu vieler zwingender Gesetze, Traditionen und Religionen herrscht weltweit Unzufriedenheit, weil es zu wenig persönlichen, natürlichen Raum für Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit gibt. Daneben gibt es auch noch viele freiheitseinschränkende Maßnahmen, die alle zusammen unbewusst Aggressionen hervorrufen.
Es wird auf Kosten des Mitmenschen viel gelogen, betrogen und gezwungenermaßen manipuliert, wegen zu großer kommerzieller Interessen und vor lauter Angst, weniger als die Anderen zu bekommen und deshalb vielleicht nicht überleben zu können.
Die Börse schwankt mit Angst und Panik. Häufig kommen Milliarden hinzu, die anschließend wieder wie Schnee in der Sonne dahinschmelzen.
Regelmäßig landet das natürliche, primäre Bedürfnis des Menschen, mit Liebe und Verständnis füreinander zusammen überleben zu können, in den Mülleimer.
Das Waffengeschäft floriert. Dabei sollte es eigentlich nur eine einzige Weltarmee geben, um die dringend notwendige Sicherheit, Ruhe und den Frieden für alle Menschen auf Erden sicherzustellen.

Negative Fantasien über die Zukunft werden mangels Vertrauen in eine gute Zukunft als Tatsache angenommen. Oft wird aus Angst strategisch gelogen, um so die Zukunft beherrschen zu können. Das ist natürlich verlorene Liebesmüh, denn die Zukunft kommt immer anders als man denkt. Die Zukunft gibt es nicht, und das, was es nicht gibt, kann man auch nicht beherrschen. Mit dieser Wahnidee holen wir uns schon unbewusst seit Tausenden von Jahren Elend ins Haus.
Aber was ist denn nun die Quelle allen Elends?
Was ist die Ursache?
Warum?

Sehr geehrter Herr Generalsekretär Ban Ki-Moon und sehr geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen,

Ihre Organisation hat zusammen mit Papst Franziskus einen Plan erstellt, mit dem ab jetzt bis 2030 eine Anzahl Ziele realisiert werden sollen. Es scheint, als ob Sie hiermit aus Machtlosigkeit akzeptieren, dass es während dieser langen Laufzeit immer noch sehr viel Elend geben wird. Würde es sich bei diesem Plan um ein technisches Problem handeln, würde das Ziel von den gleichen Menschen, die den Plan erstellt haben, innerhalb 3 oder höchstens 5 Jahre realisiert werden. Wenn Ihr Plan jedoch noch 14 Jahre dauern soll, haben die meisten der ausführenden Menschen wahrscheinlich schon eine neue Arbeitsstelle, sind in Ruhestand oder schon verstorben.
Dieser Plan scheint mir politisch gutgemeint, um alle Länder vorläufig im Brutschrank unterzubringen. Es scheint, dass er von Menschen erstellt wurde, die schon von Vornherein davon ausgehen, dass das Ziel sowieso nicht erreicht wird. Der Papst ist 79 Jahre alt. Wird er die vollständige Ausführung des Plans, den er mit erstellt hat, noch erleben? (Entschuldigung, meine Reaktion ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil! Aber angenommen, es würde Ihre eigenen Kinder, Enkelkinder oder Familienmitglieder betreffen? Wir sind ein Volk von fast 8 Milliarden Menschen!)

Der Plan sieht vielversprechend aus und enthält das, was jeder gerne möchte. Er enthält jedoch keine Fakten über die eigentliche Ursache der ganzen Armut, des Hungers, Elends und der Kriegsaggression. Ohne die tatsächliche Quelle sichtbar zu machen und zu verstehen, scheint es mir schwierig oder sogar unmöglich, die Ursache allen Elends zu bekämpfen. Mit anderen Worten, zuerst wird das Elend verursacht und, ohne die Ursache zu bekämpfen, wird anschließend versucht, dieses Elend zu bewältigen. Das ist wie wischen bei laufendem Wasserhahn. Das gelingt nie!
Indem zuerst die unnatürliche Ursache des Elends sichtbar gemacht wird, wird es meiner Meinung nach ganz einfach, gemeinsam auf natürliche Weise, die richtigen Lösungen zu finden.

Sehr geehrte Mitglieder der Vereinten Nationen,

Wenn wir verstehen wollen, dass das ganze Elend eine Folge unseres eigenen, unnatürlich fantasierenden Verstands ist, müssen wir langsam einsehen, dass wir aus einem unnatürlichen Verhalten heraus gemeinsam Krieg und Elend schaffen.
Und werden wir einsehen müssen, dass das weltweite Elend nicht durch die Natur, aus der wir entstanden sind, verursacht wird. Und dass das Gegenteil der Fall ist… Krieg, Aggression und Armut werden durch das Nicht-Verstehen der Wirkung unseres Verstands und durch unseren natürlich programmierten Überlebenstrieb verursacht.

Mit diesem Brief möchte ich versuchen zu erklären, was meiner Meinung nach die Ursache von Tausenden Jahren Kriegselend ist.

Die meistgelesenen Bücher sind der Bibel und der Koran. Diese sind vor allem aus der Angst entstanden, sterben zu müssen und wieder zurückzukehren zur Energie, aus der wir als natürliches, göttliches Wunder entstanden sind. Leider handeln diese Bücher auch von einem Gott, der straft und mit Hölle und Verdammnis droht, wenn nicht nach den Geboten dieser Bücher gelebt wird.
Auf diese Weise nehmen beide Bücher ihren Anhängern die natürliche Freiheit, eine eigene Meinung zu bilden und mit eigener Verantwortlichkeit Entscheidungen zu treffen. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihren Gott mehr lieben und die geschriebenen Gebote in der Bibel und im Koran befolgen, als dass sie zuerst sich selbst auf freie, natürliche Weise lieben, um so leben zu können, wie jeder Mensch es möchte. Dadurch kommt unbewusst das menscheigene, natürliche Phänomen FREIHEIT mit eigener Verantwortlichkeit in Bedrängnis.
Wenn das geschieht, entsteht eine natürliche Reaktion im Menschen. Diese Freiheitseinschränkung verursacht Stress, Depression und, aus Unsicherheit, Aggression.
Es ist weltweit ein lähmendes Krankheitssymptom, dass wir nicht mehr wissen, wie wir auf eine natürliche, gefühlsmäßige Weise leben können.

Verstehen Terroristen, warum sie terroristisch sind, und verstehen die Vereinten Nationen, warum Terroristen terroristisch sind?

Einem gezwungen und ängstlich denkenden Menschen bleibt kein Raum, auf natürliche Weise positiv kreativ zu sich selbst zu sein. Dadurch ist es Diktatoren möglich, ihr Volk ständig mit Aggression zu unterdrücken, unter Androhung der in der Bibel und im Koran erwähnten Strafen. Wer nicht hört, wird mit Hölle und Verdammnis bestraft oder sogar umgebracht.
Auf diese traditionelle Weise lernen die Anhänger der Bibel und des Korans von ihren Eltern, Großeltern, in der Schule, Ausbildung und Gesellschaft schon im Kindesalter, mit einem ängstlichen, nicht selbständigen und natürlich denkenden Verstand zu denken. Dies alles nimmt ihnen auf ihrem Weg zum Erwachsenen den Raum, auf selbständige, natürliche Weise zu lernen, positiv kreativ zu sich selbst und anderen zu sein.
Zudem wird bei diesem unnatürlichen Erziehungsstil den auf Basis von Angst regierenden aggressiven Führern die Möglichkeit geboten, großen Gruppen von Menschen eine Diktatur oder eine durch die Religion anerzogene Sklaverei ohne eigene freie Meinung aufzuerlegen
Durch diese verstandesmäßige Einschüchterung wird es für diese unterdrückten Menschen letztendlich unmöglich sein, auf liebevolle, friedliebende Weise miteinander zu leben. Obwohl dies doch eines der größten Bedürfnisse der Menschheit ist. Jeder Mensch möchte sein Leben in eigener Freiheit genießen.
Die unnatürlichen Verpflichtungen machen es unmöglich, natürlich strömende Liebe füreinander zu spüren. Es entsteht eine aggressive Gesellschaft, die immer wieder explodiert.
Durch Einschränkung der Freiheit wird im menschlichen Körper Aggression aufgebaut. Denken Sie doch nur an die unwissenden ISIS-Leute. Raum für Freiheit mit Liebe zu sich selbst wurde ihnen durch ihre Erziehung und die unehrliche Abwertung durch andere genommen.

Denken Sie nur an die 5000-jährige Geschichte von Jerusalem… Es wurden insgesamt Kriege geführt, von denen manche länger als 70 Jahre gedauert haben. Wie viele Menschen wurden hier umsonst ermordet?
Ist das der Wille der Natur/Allahs/Gottes?
Wahnsinnig…

Freiheitseinschränkung ist die größte natürliche Quelle der Aggression…

Die Natur/Allah/Gott lässt sich nicht zwingen.
Die Natur, unser natürlicher Ursprung, ist Energie.
Besteht diese Energie aus reiner LIEBE?
LIEBE lässt sich nicht zwingen.
Wir Menschen also auch nicht!
Wir werden aggressiv.
Lasst uns das bitte verstehen!
Jede Form von Aggression schreit nach Raum, um mit Liebe zu sich selbst in Freiheit mit anderen leben und genießen zu können!

Ist eine von Geburt an gezwungene, anerzogene Religion die Quelle der Rebellion, Schuldgefühle und Aggression?

Weil ein Mensch von Natur aus sich nicht in seiner Freiheit einschränken lassen kann, wird ein Lebensumstand, der die eigene Verantwortlichkeit einschränkt, früh oder spät mit Aggression explodieren. Die Entwicklung einer natürlichen, eigenen, freien Meinung wird in manchen Ländern mit strengen Traditionen und Religionen völlig in Bedrängnis geraten.
Wegen des natürlichen Überlebenstriebs im Menschen entsteht bei diesen Menschen eine innere, unbeherrschbare Aggression. Weil sie nicht mehr wissen, wie sie selbständig mit Vertrauen in die Zukunft überleben können, kann diese Einschränkung der FREIHEIT völlige Erschütterung und Ratlosigkeit verursachen. Bei einigen dieser vor Angst gelähmten Menschen ist es sogar möglich, diese Menschen, die sich selbst keinen liebevollen Rat mehr wissen, zum Selbstmordterrorismus zu manipulieren, indem man ihnen ein gewisses Bild über das Leben nach dem Tod vorgaukelt.
Ein Mensch, der sich selbst liebt, macht nicht sowas Schreckliches auf einem Marktplatz, Flugplatz oder in einer Menschenmenge mit Babys, Kindern, Müttern, Vätern und Großeltern.
Ist dies das Ergebnis eines streng manipulierten Lebens ohne eigenen freien Willen? Keine Möglichkeit mehr zu haben, mit Liebe zu sich selbst seinen eigenen, natürlichen Willen zu wählen? Entsteht durch einen von Geburt an programmierten Verstand eine völlige Eigenwillenlosigkeit? Und dadurch eine zerstörerische Energie aus Hass gegen sich selbst?

Unglaublich, was für ein enormes, abscheuliches Leid!

Jeder Mensch hat von Natur aus das Bedürfnis nach Essen, Trinken, Schlafen, Kuscheln, Spaßmachen… Kurz, das natürliche Bedürfnis, das Leben zu genießen.
Ein Mensch, der sich frei fühlt, hat nicht das Bedürfnis, Krieg zu führen.
Wird dem Menschen jedoch diese Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit genommen, reagiert er aggressiv und ist imstande, sein oder ihr Leben für die Freiheit zu opfern.

Wenn die Menschheit anfängt, die Quelle des Denkens zu verstehen, ändert sich das kollektive Denken von selbst.

Fast keiner traut sich, es laut zu sagen, aber jeder weiß es: die Bibel und der Koran sind, zusammen mit noch vielen anderen verstandesmäßig anerzogenen alten Traditionen und religiösen Überzeugungen, schon jahrhundertelang die größte Quelle von Uneinigkeit und Elend. Dies sollte jedoch nicht verurteilt, sondern VERSTANDEN werden!

Auch Ihnen, sehr geehrte Delegierte in den Vereinten Nationen, ist bekannt, dass Traditionen, Religionen und gesellschaftlich anerzogene Überzeugungen enorme Probleme in der weltweiten Gesellschaft verursachen. Leider herrscht bei den Vereinten Nationen zu oft politische Vorsicht, dies laut zu sagen und einander ohne VERURTEILUNG zu erklären.
Durch gegensätzliche Interessen zwischen Ihnen, Mitgliedern der Vereinten Nationen, werden leider manchmal reine und ehrliche Möglichkeiten durch verstandesmäßige Angst eingeschränkt. Manchmal vergisst man, dass der Mensch nicht nur sein Verstand ist, sondern ein gesamtes, natürliches Phänomen, von dem der Verstand in Bezug auf Intelligenz nur einen ganz kleinen Teil ausmacht.
Dadurch ist es innerhalb der Vereinten Nationen manchmal schwierig, ohne Verurteilung, aber mit Verständnis, zu verstehen, weshalb der Islamischer Staat, die Juden, die Palästinenser, die Amerikaner, die Russen, die Chinesen, die Pharaonen, die alten Griechen und Römer usw. heute und in der Vergangenheit zu oft gemeinsam ein abscheuliches Elend verursachen und verursacht haben. Auch für Sie, Mitglieder der Vereinten Nationen, gilt, dass Sie wie jeder andere Mensch einfach das Leben genießen wollen. Dennoch sehen Ihre Vereinten Nationen, trotz der ehrlichen und gutgemeint erstellten Charta, bis heute manchmal keine andere Lösung, als sich gegenseitig zu verurteilen, statt Verständnis für einander zu haben, und einander verbietend zu bestrafen, zu erniedrigen, zu boykottieren und auf abscheuliche Art und Weise in die Quere zu kommen und zu bekämpfen. Warum müssen Amerika und Russland sich gegenseitig boykottieren? Warum möchte Russland die Türkei boykottieren? Sich boykottieren, sich gegenseitig furchtbar ärgern und herabwerten: ist das ein erwachsenes Verhalten? Fühlt sich das als Liebe zu sich selbst an? Oder haben Sie Angst vor dem Anderen?
Verstehen Sie einander! Schieben Sie Ihr Ehrgefühl zur Seite, denn es ist unmöglich, mehr oder weniger als ein anderer Mensch zu sein! Verstehen Sie sich selbst, dann verstehen Sie auch den anderen Menschen. Sie sind Mitglieder der gleichen Organisation, der Vereinten Nation! Warum denken Sie sich sowas bloß aus?

Bei den Vereinten Nationen gibt es Mitglieder, die sagen: “Wir verhandeln nicht mit Terroristen. Wir setzen uns nicht mit denen an den Tisch.” Ich finde es schade, dass diese Menschen unbewusst so ängstlich sind, dass sie versuchen, sich hoch über andere Menschen zu erheben, obwohl dies unmöglich ist. Kommt das vielleicht von der anerzogenen biblischen Erkenntnis, dass ein Gott sich hoch über alle Menschen erhebt, sie verurteilt und lieblos droht, mit Hölle und Verdammnis zu bestrafen?
Durch erniedrigende Aktionen und die darauf folgenden Reaktionen des Anderen wird das Feuer der Aggression geradezu geschürt. Verstehen Sie denn nicht, dass dadurch die Energie der Liebe zu sich selbst und das Verständnis für den Anderen vergiftet werden?

Indem wir bestrafen, erheben wir uns selbst über den Anderen, aber bestrafen nützt nichts. Kurzfristig scheint es vielleicht so, dass bestrafen oder einschüchtern hilft, aber langfristig hilft das ganz bestimmt nicht. Mit Verständnis lässt sich alles lösen, mit Verurteilen jedoch gar nichts. Lasst uns doch gemeinsam verstehen, dass es in der Natur unseres Universums keine Energie der Verurteilung gibt, sondern dass Verurteilung aus dem nicht-verstehenden Verstand des Menschen entstanden ist, weil wir uns unseres Überlebenstriebes nicht bewusst sind.
Ist die Tatsache, dass wir uns des natürlichen Überlebenstriebes, der verstandesmäßig zu Interessensangst führt, nicht bewusst sind, die Ursache all dieses immer wiederkehrenden Elends, während unser Planet Erde sich von Natur aus, und als Ganzes ohne Interessen, aus dem scheinbaren Nichts zu einem wunderschönen Paradies entwickelt hat.

Ohne den Verstand des Menschen ist unser Planet Erde ein natürliches Paradies irgendwo im Universum.

Der verurteilende und mit Hölle und Verdammnis strafende Teil der Bibel und des Korans hat diese Bücher unabsichtlich zu einer Quelle des Elends gemacht. Außerdem dürfen wir nicht vergessen, dass diejenige, die entgegen dem natürlichen Gefühl gezwungen und gestraft werden, selbst auch dazu neigen, andere zu zwingen und zu strafen. Die Verfasser der Bibel und des Korans wussten nichts über den natürlichen Freiheits- und Überlebenstrieb im Menschen. Sie hatten keine Ahnung davon, dass es unmöglich ist, dass Menschen mit Zwang und Einschüchterung in guter Harmonie zusammenleben können. Kein Mensch kann auf seine oder ihre Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit verzichten. Diese innerliche Urkraft ist in jedem Menschen vorhanden, obwohl wir uns verstandesmäßig dessen meistens nicht bewusst sind.
Es ist jedoch die aufrichtige Intention der Bibel und des Korans, uns zu zeigen, dass Liebe die natürliche Basisenergie von allem ist, was im Weltall und auf Erden entstanden ist. Allah/Gott hat die die Erde geschaffen, damit Menschen mit Liebe zu sich selbst und zu anderen seine Schöpfung genießen können.
Dass die Frau aus dem Mann erschaffen wurde und dass es die Schuld von Frau Eva war, dass Adam von der verbotenen Frucht gegessen hat, ist für mich nur eine Ausrede, damit die Frau sich schuldig und dem Mann unterlegen fühlt. Natürlich ist die Frau dem Mann nicht unterlegen. Diese unberechtigte Verurteilung wurde mir früher als kleiner Junge in der Schule beigebracht, aber schon damals war ich der Meinung, dass das auf meine Mutter nicht zutraf. ☺

Obwohl Allah/Gott, die NATUR, die Energie der Liebe genannt wird, wird in der Bibel und im Koran nicht verstanden, dass Liebe nicht verurteilt, Liebe rein ist, Liebe versteht, Liebe ehrlich ist, Liebe nicht straft. Ohne Energie der Liebe hätte unser wunderschöner Planet Erde nicht entstehen können. Ohne Energie der Liebe entsteht Raum für unnatürliches, selbstzerstörerisches Kriegselend.
Meine Frage an die Vereinten Nationen lautet: wie viele Babys, Männer, Frauen, Kinder und alte Leute müssen noch in Elend leben und sterben, weil nicht verstanden wird, wer wir als menschliche Naturerscheinung im Grunde sind?

Das Gelobte Land in der Bibel ist unser Planet Erde. Das Paradies für uns alle…

In Anbetracht unseres natürlichen Ursprungs hier auf Erden, gibt es ganz bestimmt eine Möglichkeit, den Weltfrieden zu erreichen. Das einzige Problem ist jetzt noch, wie wir dies gemeinsam in den Vereinten Nationen bewerkstelligen können. Meiner Meinung nach sollten Sie mehr auf Ihre intuitive Gefühlsintelligenz als auf Ihr intellektuelles Denkvermögen hören.
Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass das, was ich mehr mit meinem Gefühl als mit meinem Verstand gemacht habe, anschließend viel einfacher erledigt wurde. Wenn mein Gefühl mir jedoch sagte, dass ich etwas absolut nicht tun sollte, ich es aber vom Verstand her doch gemacht habe, ging es meistens völlig schief.
Die Natur, unser natürlicher Ursprung, wird nicht von einem Verstand beeinflusst, der mit einem Überlebenstrieb programmiert ist. Die Energie der Natur ist ewig und deshalb ohne ängstlichen Überlebenstrieb rein und ehrlich. Sehen Sie sich doch nur das fantastische Ergebnis auf unserem Planeten Erde an. Könnte es dann doch so sein, dass der ängstliche Egoverstand des Menschen diesen Trümmerhaufen hervorruft?

Sehr geehrte Vereinte Nationen, bitte verstehen Sie, was ich versuche, Ihnen zu sagen. Folgen Sie Ihrem intuitiven Gefühl statt Ihrem mit Überlebenstrieb rationell arbeitenden Verstand. Seien Sie dabei rein und ehrlich. In Anbetracht des Ergebnisses, das wir bis jetzt gemeinsam erzielt haben, versagt der rationell denkende Verstand beim Lösen der Weltproblematik. Untersuchen und verstehen Sie Ihr Ego, das bereits im Babyalter entwickelt und gebildet wurde. Denn vieles von der Art und Weise, wie Sie denken und handeln, wird davon bestimmt, wo Ihre Wiege gestanden hat. Das Ego wurde künstlich gebildet und weicht stark ab von dem, der wir in Wirklichkeit als natürlich entwickelter Mensch sind. Schieben Sie Ihr Eigeninteresse etwas zur Seite, denn das gesamte Interesse von 8 Milliarden Menschen ist viel größer. Ehrlich gemeinsam teilen gibt viel mehr Befriedigung im Leben. Seine Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen, ist eine Brutstätte für aggressive Reaktionen.
Geld ist in tolles Mittel, aber setzen Sie Kommerz und allerlei andere Interessen lieber dafür ein, gemeinsam teilen zu können und sich nicht um jeden Preis auf Kosten Ihres Mitmenschen zu bereichern. Damit fordern Sie aggressive Reaktionen von anderen Menschen heraus.
Ein freier und zufriedener Mensch ist ein glücklicher Mensch. Es gibt sehr viele Menschen, die enorm viel Geld angehäuft haben, aber nicht verstehen, weshalb sie trotzdem nicht glücklich sind. Es ist aber überhaupt nicht möglich, mit viel Geld und Macht wichtiger als Andere zu werden, auch wenn das Ego das denkt.
Seien Sie sorgsam ohne Verpflichtung. Durch Verpflichtung verliert der Mensch seine Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit. Gezwungene Verpflichtung führt zu Aggression. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, was in Zukunft geschehen könnte, sondern seien Sie sorgsam im Jetzt. Die Zukunft fällt immer anders aus als man denkt. Die Menschheit hat schon seit der Zeit der Pharaonen versucht, mit einem traditionell anerzogenen Verstand die Zukunft zu manipulieren und sehen Sie nur, zu wie vielen Jahren voller Elend dies letztendlich geführt hat.
Versuchen Sie nicht Menschen, die nicht verstehen, wer sie im Grunde sind, auf Kosten ihrer eigenen Verantwortlichkeit zu zwingen, sondern klären Sie sie auf, damit sie verstehen, wer sie als menschliches Geschöpf tatsächlich sind.

Akzeptieren Sie die Vergangenheit, denn die kann man nicht verändern. Sorgen Sie dafür, dass das Jetzt in Ordnung ist, dann entsteht die Zukunft von selbst aus diesem jetzigen Moment.
Solange das Eigeninteresse einen höheren Stellenwert als das gesamte Weltinteresse hat, bleibt eine richtige Zusammenarbeit unmöglich. Gegenseitiges Zwingen führt zu Aggression. Überzeugen Sie einander auf eine natürliche, ehrliche Weise.
Ihr Interesse ist mein Interesse und mein Interesse ist Ihr Interesse, daraus entstehen die schönsten Lösungen für alle Parteien.

Hochgeschätzter Herr Generalsekretär Ban Ki-Moon,

Was halten Sie von Marketingpolitik?
Meiner Meinung nach verscherbeln Menschen mit Marketingpolitik die aufrichtige, ehrliche Intention der Demokratie. Marketingpolitik ist eine Erfindung von Menschen mit einem aufgrund von Angst hinterlistigen, verlogenen und unsicheren Verstand, der keine Rücksicht auf eine ehrliche Intention anderer Menschen nimmt. Die Politik versucht Marketingtechnik einzusetzen, um mit halben Wahrheiten und manchmal sogar Lügen manipulieren zu können. Das geschieht, ohne sich dessen bewusst zu sein, mit einem durch Überlebenstrieb eingeschränkten Verstand, der nur das Eigeninteresse im Auge hat. Nach dem Motto: “Der Zweck heiligt die Mittel”.
Auf diese Weise ein Ziel zu erreichen, widerspricht der NATÜRLICHEN universellen Energie der LIEBE zu sich selbst und zu Mitmenschen.

Manipulieren heißt: Lobbyarbeit betreiben, unehrliches und unreines Handeln aus Angst, das gewünschte Ziel auf saubere, ehrliche Weise nicht zu erreichen. Manipulieren ist der Versuch, Menschen mit fantasierten Angstbildern über die Zukunft zu folgsamen Sklaven zu machen und damit ihre gefühlsmäßige, natürliche eigene Meinung einzuschränken. Manipulieren schränkt unabhängige Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit ein. Unbewusst werden dadurch viele Menschen nach einiger Zeit unsicher und unzufrieden, denn manipulieren schränkt eine eigene freie Meinung ein. Es ist eine unnatürliche, politische, auf Morast gebaute Vorgehensweise.

Menschen, die sich durch Lügen, Betrug und Unehrlichkeit ängstlich und unsicher fühlen, werden letztendlich aggressiv und verlieren dadurch ihre Liebe zu sich selbst und zu anderen. Untersuchen Sie die Quelle der Angst und beseitigen Sie die Ursache.
Verstehen Sie das natürliche Bedürfnis nach Ehrlichkeit und Liebe des Arabischen Frühlings und dessen Scheitern aufgrund mangelnder Ehrlichkeit! Ehrlichkeit schafft Raum für Liebe und Verständnis. Für die Vereinten Nationen sollte NATÜRLICHE Ehrlichkeit die Basis zur Lösung aller Probleme sein.

Wer seine eigene Natur versteht, findet den Weg zum Weltfrieden…

Überlebenstrieb im Menschen ist nach außen hin sowohl eine positive als auch negative Energie. Jeder Mensch hat diese Energie von Geburt an in sich. Der positive Überlebenstrieb sorgt dafür, dass Menschen mit Freude arbeiten, um überleben zu können, z. B. der Bauer, der Bäcker, der Metzger, der Bauarbeiter und der Polizist. Auf diese Weise benutzt jeder Mensch sein eigenes Talent, um mit sich selbst und mit anderen ein schönes Leben zu leben. So ist der Kommerz entstanden. Ich mache etwas, was du gerne haben möchtest und du machst etwas, was ich gerne haben möchte. Wenn das ehrlich geschieht und jeder bekommt das, was er erwartet, dann ist jeder zufrieden.

Manchmal artet Überlebenstrieb jedoch in ein rein kommerzielles Machtziel aus. Wenn man versucht, wichtiger und mächtiger als andere zu sein, verliert man das gegenseitige Interesse aus dem Auge und verzerrt der Kommerz sich zu einem Ungeheuer.
Und wenn dazu Unehrlichkeit, Lügen und Betrügen eingesetzt werden, statt ehrlich gegenseitiges Interesse zu teilen, entsteht letztendlich ein Konflikt, der beiden Parteien Schaden zufügt. Ehrlichkeit ist eine einfache Basis für gesunden Kommerz.
Hinterlistigkeit, Manipulation, Lügen und Raffgier, aus Angst, etwas zu verpassen, führen immer zu Schwierigkeiten. Das ist negativer Überlebenstrieb auf Kosten des Mitmenschen. Sehen Sie sich dich nur die Bankkrise, Ölkrise, Religionskrise und die Folgen der politischen Lügen an. Der/die gutgemeinte Kommunismus, Demokratie, Sozialismus und viele andere politische und religiöse Systeme werden durch den Einsatz von Unehrlichkeit statt Ehrlichkeit vergeudet.
Die weltweite Angst und Unehrlichkeit haben die Waffenindustrie zu Höchstleistung getrieben. Der natürliche Überlebenstrieb wird überhitzt. Sowohl Eigenliebe als Liebe zu anderen werden auf dem Opferstock von allem, was ein schrecklich fantasierender Verstand sich nur ausdenken kann, zerhackt.
Auf diese Weise entsteht eine aggressive Energie, um auf Kosten von anderen zu überleben. Diese aggressive Energie kann durch unehrliche kommerzielle Interessen und die daraus entstandene Machtlosigkeit bei den Opfern sogar so hochschlagen und außer Kontrolle geraten, dass man mit Krieg und Selbstmordanschlägen den anderen Tod und Verderben bringt. Diese Menschen haben, aufgrund völlig mangelnder natürlicher Freiheit mit eigener Verantwortlichkeit, nichts mehr zu verlieren. Ihre Reaktion ist jetzt:
“Wir kein Leben, dann ihr auch kein Leben.” Das ist das endgültige Ergebnis der gegenseitigen Verurteilung, statt einander als natürliches (göttliches) Wunder zu verstehen.
Weil sie die natürliche Funktion des Verstands nicht verstehen, fangen manche Menschen an, sich den anderen gegenüber auf schreckliche Weise zu verhalten. Alleine schon dadurch, dass nur ein kleiner Teil der Menschheit seine Interessen verteidigt, leiden zurzeit eine Milliarde Menschen Hunger und Durst.

Krieg ist ein kompletter Mangel an Gefühl für Liebe und Vertrauen zu uns selbst und zum Mitmenschen, obwohl jeder Mensch einfach sein Leben auf diesem paradiesischen Planeten Erde genießen möchte.

Sehr geehrte Menschen der Vereinten Nationen, sogar der größte Gauner, Lügner, Betrüger oder Mörder hat Energie der Liebe in sich. Unbewusst sind auch sie auf der Suche nach Liebe, Gemütlichkeit, Spaß und Geborgenheit. Auch sie suchen eine Möglichkeit, das Leben genießen zu können! Leider wissen sie nicht, wie sie das auf ehrliche Weise machen können. Sie denken, dass sie mit Lügen, Betrügen und Unehrlichkeit schlauer als die anderen sind und es scheint natürlich auch viel einfacher zu sein. Aber letztendlich begegnen sie sich selbst und wird ihr Verhalten nicht akzeptiert. Dadurch machen sie es sich selbst unmöglich, das Leben wirklich zu genießen.

Hört auf zu bestrafen, denn durch bestrafen bleibt die Angstaggression bestehen.

Natürlich ist es verständlich, dass wir diejenigen, die anderen Menschen Fürchterliches angetan haben, mit unserem verstandesmäßig anerzogenen Denken von der Gesellschaft bestrafen lassen wollen.
Aber bestrafen nützt nichts. Statt Strafe ist es besser, sie aus der Gesellschaft zu nehmen, bis sie selbst verstanden haben und wissen, weshalb sie anderen Menschen so Fürchterliches angetan haben. Jemand, der sich selbst verstanden hat, wird auf eine bessere und liebevollere Weise mit sich selbst und anderen umgehen. Er wird einem anderen Menschen nicht mehr so schnell etwas Böses tun. Ein Mensch, der den Raum hat, in Freiheit und mit eigener Verantwortlichkeit seinem Leben Inhalt zu geben und dem es demnach an nichts mangelt, hat keinen Grund, seine Lebensbedürfnisse auf Kosten anderer zu erfüllen. Der Mensch möchte von Natur aus einfach ehrlich sein, denn dann fühlt er sich am wohlsten. Es liegt einfach in der Natur des Menschen.
Jemand, der schon von Vornherein weiß, dass er mit lebenslänglich bestraft wird, wird solange weiterkämpfen und andere benachteiligen oder ermorden, bis er selbst ermordet wird. Durch Strafe wird er nicht lernen zu verstehen, welches natürliche Phänomen er ist. Man muss den Grund beseitigen, der dazu führt, dass er sein Leben auf Kosten anderer aufrechterhalten will.
Holen Sie diese Menschen aus der Gesellschaft raus und geben Sie ihnen die Zeit zu verstehen, wer sie als natürlicher Mensch sind. Wir sind alle von der Natur aus entwickelte menschliche Wesen und unser Verstand hilft uns, möglichst einfach überleben zu können. Jeder Mensch hat einen natürlichen, aggressiven Überlebenstrieb, sich selbst und seine Nachkommen zu beschützen und dafür, falls nötig, sogar zu morden. “Lass deine Pfoten von meinen Kindern, Enkelkindern, meiner Mutter und meinem Vater, oder ich bring dich um!” Dieser Überlebenstrieb ist in der Natur eines jeden Menschen vorprogrammiert.

Was haben wir aus dem Zweiten Weltkrieg gelernt?

Wäre Europa ohne Adolf Hitler auch zu einer großen Familie geworden?
Entdecken Sie, dass im Allerschlimmsten auch das Allerschönste verborgen liegt!
Wenn wir innerhalb der Vereinten Nationen die richtigen Erkenntnisse über Syrien finden, kann aus diesem abscheulichen Elend letztendlich auch Weltfrieden entstehen.
Das möchten wir doch alle, oder?

Verstehen Sie, dass jeder Mensch von Natur aus Liebe in sich trägt und letztendlich in erster Linie sein Leben genießen möchte. Durch schwere, notwendige Umstände kann der Mensch sich aus Angst gegen andere Menschen richten, weil er glaubt, auf diese Weise für sich selbst ein besseres Leben schaffen zu können. Das dies letztendlich auch ihm selbst viel mehr Elend bringen wird, kann oder will er in diesem Moment nicht einsehen. Die natürliche Reaktion des benachteiligten Menschen ist aggressiv geworden. Die menschliche Überlebensquelle beginnt an zwei Seiten zu blubbern und sprudelt anschließend vor Aggression über. Denken Sie nur an den Zweiten Weltkrieg, Adolf Hitler und die Reaktion der Alliierten.

Geschichte von gestern:
Zwei Babys, geboren mit einem noch leeren Verstand und ohne irgendein Bedürfnis nach Krieg, werden zu erwachsenen Männern: der ängstliche, aggressive und unglückliche Adolf Hitler und der liebe, liebevolle und glückliche Nelson Mandela.
Verurteilen Sie dabei nicht den Unterschied, sondern versuchen Sie, diesen zu verstehen! Untersuchen Sie die verschiedenen Ursachen auf ihrem Weg zum Erwachsensein.
Adolf Hitler hatte eine junge 17-jährige Mutter, als er geboren wurde, und einen 45-jährigen Vater, der Zollbeamte war. Nach Aussage seiner älteren Schwester aus einer früheren Ehe wurde Adolf von seinem Vater ‘disziplinarisch’ furchtbar runtergemacht und fast jeden Tag ohne irgendeinen Grund aufs Härteste verprügelt.
Nelson Mandelas Vater war ein afrikanischer Chief mit fünf Frauen, die, jede für sich, in einer eigenhändig gebauten Hütte lebten. Er war immer in der Nähe der Frau, die ihm die meiste liebevolle Aufmerksamkeit schenkte. Er schlief nur selten bei seiner eigenen Mutter.

Die Menschheit hat bewiesen, dass technisch alles möglich ist. Solange wir technisch davon überzeugt sind, wird eine Lösung gefunden. So entwickelt sich die kreative Energie unserer NATUR auch in unendlichen Möglichkeiten.
Leider scheint es bis heute unmöglich zu sein, eine weltweite, friedliche Gesellschaft zu erschaffen. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es, wenn wir die Ursache von Elend und Krieg verstehen, sehr einfach sein wird, gemeinsam den weltweiten Frieden zu schaffen.

Das innere und natürliche Wissen ist um ein Vielfaches intelligenter als das konditionierte Denken.
Die Zeit ist reif, um die Menschheit OHNE JEGLICHEN ZWANG verstehen zu lassen, wie der Verstand funktioniert.

Wissen und fühlen Sie: LIEBE ist die Energie, aus der wir entwickelt wurden.
Wir Menschen sind viel mehr als die unvorstellbaren 85 Milliarden lebenden Zellen, die in unserem Körper zusammenarbeiten, damit wir das auf natürliche Weise entwickelte Leben genießen können.
Die Intelligenz, die wir in uns tragen, ist mehr als genug für die Vereinten Nationen, um damit weltweit ein intelligentes und ehrliches Zusammenarbeitsbündnis zu entwickeln.

Im menschlichen Verstand liegt die Quelle des Krieges.
Deshalb findet man dort auch den Weg zum Weltfrieden.
In Ehrlichkeit liegt die Lösung aller mit dem Verstand geschaffenen Probleme.

Vielen Dank für das Lesen meines Briefes.
Seien Sie lieb zu sich selbst.
Mit herzlichem Gruß,

Opa Chris

PS. Dieser Brief wurde während des Schreibens u. a. inspiriert von der Musik von: Peter Maffay, Helene Fischer, Andrea Berg, Wolfgang Petry, André Hazes, Robbie Williams,
Jennifer Rush –Power of love,
Louis Armstrong – What a Wonderful World,
Michael Jackson – We are the World – Heal the world live in Munich,
Via: YouTube.

Die Intention hinter diesem Buch ist…..Bewusstsein für Frieden Weltweit.

 

Wer bin ich? Wer bist du?
Wir sind Menschen!

Die Basis eines gesunden und glücklichen Lebens ist…

Liebe zu sich selbst.
Verantwortung für sich selbst übernehmen.
Vertrauen in die Zukunft.

Liebe zu sich selbst heißt:
Liebe dich selbst. Akzeptiere dich selbst so wie du bist. Sorge mit Freude liebevoll für dich selbst. Das bedeutet: mit Liebe zu dir selbst, auf deine Art, deine natürlichen Bedürfnisse erfüllen. Essen, trinken, schlafen, lachen, kuscheln, Gesellschaft, alleine sein. Einfach das Leben genießen! Mit Liebe zu dir selbst geht dies nie auf Kosten eines anderen. Es ist dabei wichtig zu wissen und zu spüren, dass wir Menschen nicht mehr oder weniger als ein anderer sein können.

Verantwortung für sich selbst übernehmen heißt:
Die Natur… dein Ursprung, „vielleicht sogar göttlich“, lässt sich durch nichts einschränken. Halte deshalb immer dein natürliches Leben in eigenen Händen. Gib einem anderen nie die Schuld für das, was in deinem Leben geschieht. Übernimm deine eigene Verantwortung! Denn sonst verlierst du deine Freiheit, selbst handeln zu können. Ohne Freiheit kein glückliches Leben.

Vertrauen in die Zukunft heißt:
Davon überzeugt sein, dass du viel intelligenter bist als die größten Problemen in deinem Leben. Du findest immer eine Lösung.
Sei dir bewusst davon und spüre, dass du ein unvorstellbares Wunder bist. Schau dich im Spiegel an und sei dir bewusst, dass dein Körper aus einer Energie aus Atomen, Molekülen und Milliarden von Zellen aufgebaut ist. Spüre, dass dein Körper aus einer uneingeschränkten Kreativität entstanden ist. Sei dir bewusst, dass du mit dieser uneingeschränkten Kreativität verbunden bist und selbst also auch uneingeschränkt kreativ bist.

Entdecke den Unterschied zwischen der Kreativität von Adolf Hitler und Nelson Mandela:
Adolf Hitler liebte sich selbst nicht, er übernahm keine Verantwortung für sich selbst und hatte kein Vertrauen in die Zukunft. Er war kreativ aus Angst vor der Zukunft. Er war ein egoistischer, armseliger Mann, der nicht wusste, wer er war. Er war ein todunglücklicher Mensch.

Nelson Mandela liebte sich selbst, er übernahm Verantwortung für sich selbst und hatte Vertrauen in die Zukunft. Nelson Mandela war dadurch uneingeschränkt kreativ. Er war ein glücklicher Mensch.
Wenn Nelson Mandela, statt eingesperrt zu sein, 26 Jahre Weltführer gewesen wäre, hätte die Welt jetzt ganz anders ausgesehen! Er war ein reicher Mensch und wusste, wer er war.

Entdecke, wer du bist!

Die Natur kennt keine Angst. Die Natur lebt durch Vertrauen und sehen Sie nur das Ergebnis auf unserem wunderschönen Planeten Erde!

natuur

 

 

Liebe Weltführer, bitte?
Beschützen Sie Ihre und unsere Kinder und Enkelkinder, folgen Sie Ihrem Herzen!

Lösen Sie Probleme nicht nur mit dem Verstand.
Entdecken Sie…, dass wir Menschen aus unserem intuitiven Gefühl heraus intelligenter sind als das größte Problem!
Wissen Sie…, dass Unehrlichkeit, Niederträchtigkeit, Lügen, Aggression und Krieg aus einem ängstlich denkenden Verstand hervorgehen und dass dieses Elend nicht aus Ihrem Herzen heraus entsteht.
Seien Sie sich bewusst…, dass mit dem Verstand von uns Menschen die Natur/Allah/Gott sich nicht so wie jetzt auf unserem Planeten Erde hätte entwickeln können. Wir Menschen hätten nicht existieren können!

Israel und Palästina, bitte seid nicht ängstlich, seid einfach ehrlich.
Angst verursacht Aggression und Selbstzerstörung.
Krieg entsteht aus Angst vor der Zukunft.
Aggression kann man nicht miteinander teilen.
Ehrlichkeit schon.

Verurteilen schafft einen Nährboden für Hass. Verstehen löst Hass auf und schafft Raum für Frieden.

Seien Sie aufrichtig lieb zu sich selbst!
Mit herzlichem Gruß,
Opa Chris

PS
7.000.000.000 Menschen auf einem wunderschönen Planeten, verwirrt durch Unehrlichkeit, Interessenskonflikt.
Dadurch entsteht Aggression aus Angst, in Zukunft nicht überleben zu können.
Dies wird dadurch verursacht, dass die Ängstlichkeit in unserem menschlichen Verstand nicht verstanden wird…
Wenn ein negativer Gedanke über die Zukunft als Tatsache betrachtet wird, entsteht Elend.

Helfen Sie mit, um 7 Milliarden Menschen zu erreichen?
Alles, was Opa Chris geschrieben hat, darf ohne Genehmigung frei benutzt werden, jedoch unter der Bedingung, dass der Text nicht geändert wird. ☺

Unterstützen Sie bitte mein Ziel, miteinander die Einsicht zu teilen, mit der wir letztendlich den Weltfrieden erreichen können. HERZLICHEN DANK!

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Martha wurde vor 210 Tagen geboren.
martha


Weltführer, hören Sie auf Ihre Intuition!
Aggressive Angst (Krieg) oder natürliche Liebe (Friede)?
Jedes Baby in einem Kriegsgebiet ist ein Kind von uns allen!